Fühlen Sie sich mit Ihrer Arbeit wohl? Was brauchen Sie, um Ihr volles Potenzial zu entfalten? Unsere Umfrage zeigt, wie es in Deutschland um die Zufriedenheit im Job bestellt ist – und liefert Ideen, wie Sie selbst durchstarten können.

Fühlen Sie sich mit Ihrer Arbeit wohl? Was brauchen Sie, um Ihr volles Potenzial zu entfalten? Unsere Umfrage zeigt, wie es in Deutschland um die Zufriedenheit im Job bestellt ist – und liefert Ideen, wie Sie selbst durchstarten können.

Warum arbeiten Sie eigentlich?

Tatsächlich meinen wir die Frage in der Überschrift ernst: Wieso gehen Sie zur Arbeit? Wegen des Geldes, klar. Aber daneben gibt es sicher noch mehr Gründe, warum Sie den Großteil Ihrer wachen Zeit mit Arbeit verbringen. Ist es die Wertschätzung, die Sie von Chefs und Kollegen bekommen? Aufgaben, die Sie mit Sinn erfüllen? Beides? Oder vielleicht das generelle Gefühl, dass Ihr Job Sie zufrieden macht? Falls Letzteres zutrifft: Herzlichen Glückwunsch! Glück und Zufriedenheit im Job sind kostbar. Wer sie erlangt, ist engagierter und leistungsfähiger. Manch anderer ackert sich durch den Arbeitsalltag, ohne nach rechts und links zu schauen – und ist trotzdem unzufrieden, fühlt sich ausgepowert und müde. Und dann gibt es diejenigen, die sich eigentlich ganz wohl fühlen in ihrem Job, die aber noch zufriedener sein könnten.

Woran das liegt? Zufriedenheit und Unzufriedenheit im Job hat viele Gründe und ist hochgradig individuell. Denn nicht Ihr Chef oder Partner, Ihre Kollegen oder Eltern sind für Ihr persönliches Glück zuständig, sondern nur Sie selbst. Und den  einen nervt, was den anderen mit Sinn erfüllt: Ihre Kollegin kann ohne Zeitdruck nicht arbeiten, für Sie ist er eine große Belastung. In diesem Fall sollten Sie sogar schnellstmöglich handeln, da großer Stress über einen langen Zeitraum zu Burn-out oder sogar Arbeitsunfähigkeit führen kann. 

Jetzt beraten lassen

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung schützen Sie ihr wertvollstes Gut: Ihre Arbeitskraft.

Junger Mann sitzt auf seinem Sofa mit Brille und tippt in den Laptop

Zufriedenheit im Job: Studie mit 2000 Befragten

Wie zufrieden sind die Deutschen in ihrem Job? Und wie können sie ihr Potenzial am besten entfalten? Das wollten wir genau wissen, gerade weil Zufriedenheit im Job so viele Facetten hat. Das Institut YouGov hat für Swiss Life rund 2.000 Arbeitnehmer über alle Altersgruppen und Bundesländer hinweg befragt. Die Statistik ist informativ, bisweilen überraschend – und dient vielleicht auch Ihnen als Denkanstoß: Macht Ihr Job Sie zufrieden? Und falls nicht: Was können Sie ändern, damit Sie Ihr Potenzial voll entfalten können?

Das Wichtigste vorweg: So unzufrieden, wie es uns viele nachsagen, sind wir Deutschen gar nicht. Im Gegenteil: In unserer Studie antworteten 81 Prozent der Befragten, dass sie in ihrem Job eher zufrieden oder sogar sehr zufrieden sind. Nur 19 Prozent sind dagegen (eher) unzufrieden.

Selbstbestimmtes Arbeiten: Die treibende Kraft

Was brauchen wir, damit wir unser Potenzial frei entfalten können, der Spaß an der Arbeit steigt und damit letztlich unsere Zufriedenheit im Job? Unserer Statistik zufolge ist selbstbestimmtes Handeln mit 29 Prozent die häufigste Antwort auf diese Frage. Dahinter steckt der Wunsch, Ort und Zeit der Arbeit frei zu wählen und dadurch letztlich flexibler zu sein. Dank digitaler Technologien ist das theoretisch in vielen Jobs möglich. Alles, was man braucht, sind Smartphone oder Laptop und eine Internetverbindung. 27 Prozent der Befragten, die selbstbestimmt arbeiten, können ihre Arbeitszeit frei einteilen, zum Beispiel im Gleitzeitmodell. Jedoch bestimmen nur zehn Prozent von ihnen den Ort ihrer Arbeit selbst. Einer der Gründe mag die Furcht der Arbeitgeber sein, dass Mitarbeiter im Homeoffice ihr Arbeitspensum nicht erfüllen.

Der Grat zwischen eigenverantwortlichem Arbeiten auf der einen Seite und überforderten Mitarbeitern auf der anderen ist schmal. Eine Lösung können Pilotprojekte sein, in denen Unternehmen testen, welches Modell am besten zu ihnen passt. Denn nicht nur jeder Einzelne, auch Teams oder ganze Unternehmen sollten sich von Zeit zu Zeit die Frage stellen: Wo stehen wir? Und wo wollen wir hin?

Offenes Büro mit jungen Mitarbeitern die am PC arbeiten

Eigeninitiative: Ich hätte da eine Idee ...

Ein Wunsch, der bei vielen Vorgesetzten auf offene Ohren stößt, ist der nach mehr Eigeninitiative: Rund ein Viertel der Befragten möchte im Job eigene Ideen einbringen, um ihr Potenzial voll entfalten zu können. Es kann gar nicht genug Ideen für bessere Produkte oder neue Projekte geben, denn nur innovative Unternehmen können am Markt bestehen. Einige Firmen räumen ihren Mitarbeitern eigens dafür Arbeitszeit in Form von Brainstormings, Wettbewerben oder Slots ein, in denen sie sich zurückziehen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Das sollten Sie im Hinterkopf behalten, falls neue Ideen in Ihrem Unternehmen nicht gewünscht sind und sich deshalb Unzufriedenheit im Job breitmacht: Wer alles Neue belächelt, wird am Ende selbst ausgelacht.

Karrierechancen: Nach oben oder zur Seite?

Die eigenen Fähigkeiten voll ausschöpfen und das Beste im Beruf geben: Für 14 Prozent der in unserer Studie Befragten gehört dazu, dass sie Karrierechancen bekommen. Für die meisten ist damit wohl eine Beförderung bzw. der berufliche Aufstieg gemeint. Es geht aber auch anders: Wer keine Führungsposition anstrebt, sondern sich innerhalb seines Fachgebiets zum Spezialisten ausbilden lassen will, kann eine Fachkarriere ins Auge fassen. Denn eine erfolgreiche berufliche Laufbahn muss nicht immer zum Chefsessel führen und oft wird bei der klassischen Karriere das Fachliche durch Führungsaufgaben ersetzt.

Großraumbüros: Sharing is caring

Wenn Präsenzzeiten unwichtig werden und jeder arbeiten kann, wo er will, wird ein eigener Schreibtisch obsolet. Man teilt mit seinen Kollegen Daten, Medien, Inhalte und eben auch Büro, Schreibtische und Stühle. Hinzu kommt der gestiegene Wohlfühlfaktor: Großraumbüros sind längst keine eintönigen Räume mit abgetrennten Arbeitsnischen mehr, sondern eigens designte Bürolandschaften mit Wohnzimmeratmosphäre. Wege werden kürzer, die Zusammenarbeit einfacher, man selbst wird kreativer.

Auch das wollten wir in unserer Umfrage herausfinden. Demnach sind geteilte Büros hierzulande in der Minderheit: Nur 11 Prozent der Befragten arbeiten in einem Raum mit mehr als zehn Personen. Ein Großteil von ihnen ist damit zufrieden: 77 Prozent waren der Meinung, dass sich das Großraumbüro positiv auf ihre Arbeit auswirkt und 72 Prozent finden, dass es die Kommunikation fördert.Bei der Frage, ob ein Großraumbüro die Kreativität erhöht, gehen die Meinungen aber auseinander: Während 51 Prozent diese Frage mit (eher) ja beantworten, sind 49 Prozent der Befragten nicht der Meinung, dass die Zusammenarbeit mit vielen Kollegen im selben Büro die Kreativität fördert. Anders gesagt: Knapp die Hälfte der Mitarbeiter braucht mehr Ruhe, um kreativ arbeiten zu können. Abhilfe können spezielle Ruhezonen schaffen, in denen man sich Auszeiten nehmen oder ganz in Ruhe arbeiten kann. Auch durchdachte Multi-Space-Konzepte, die dem Bedarf angepasst werden können, können den nötigen Raum schaffen, um konzentrierter und kreativer zu arbeiten. 

Egal, ob Sie besser mit Hintergrundgeräuschen arbeiten oder mehr Ruhe brauchen, sollten Sie Ihrer psychischen Gesundheit zuliebe auf eine angenehme Arbeitsumgebung achten und belastende Faktoren vermeiden.

Auf der Suche nach neuen Jobperspektiven?

Bewerben Sie sich bei Swiss Life! Wir bieten Ihnen vielfältige Einstiegsmöglichkeiten, hohe Aufstiegschancen, flexible Arbeitszeiten und ein leistungsgerechtes Einkommen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Ratgeber

Geschenke für werdende Mütter und Väter

Mehr lesen

Altersvorsorge

Genug Geld im Alter – so sorgen Frauen richtig vor

Mehr lesen

Swiss Life Deutschland

Swiss Life feiert Geburtstag: 125 Jahre erstklassiger Berufsunfähigkeitsschutz

Mehr lesen