Vom 24. Juli bis zum 31. Oktober 2013 zeigt Swiss Life Werke von Franz Hitzler, einem deutschen Maler, Grafiker und Bildhauer. Unter dem Motto „Ohne Diskretion” geben ausgewählte Arbeiten des Künstlers aus vier Jahrzehnten Einblick in sein vielschichtiges Werk. Die Ausstellung findet im ersten Stock des Palais Leopold, dem historischen Stammsitz des Lebensversicherers, statt. Die Galerie ist für Besucher mittwochs von 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die kraftvollen, gestisch-abstrakten Farbkompositionen Hitzlers zeugen von großer künstlerischer Energie und Dynamik. Mit seiner Kunst will er die Menschen zur Selbsterfahrung bewegen, wie er sie sich selbst erkämpft hat und immer wieder erkämpft. „Jeder Mensch kennt die Schwierigkeiten des Lebens. Als Künstler muss ich sie ergründen und Lösungen finden“, so der Maler in seiner Rede anlässlich der Verleihung des Kunstpreises des Bezirks Schwaben im Jahr 2011.

Franz Hitzler wurde 1946 in Thalmassing bei Regensburg geboren. Seine künstlerische Ausbildung absolvierte er unter anderem an der Werkkunstschule Augsburg sowie an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seit 1997 ist er ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2009 wurde er mit dem Friedrich-Baur-Preis ausgezeichnet, 2011 erhielt er den Kunstpreis des Bezirks Schwaben für das künstlerische Gesamtwerk. Hitzler lebt und arbeitet in München und im Allgäu.

Seine Werke haben sich im Laufe seiner 40-jährigen Schaffensphase gewandelt. Während die Bilder zu Beginn seines Arbeitens in den 1970er-Jahren von Dunkelheit und Finsternis bestimmt sind und von gekreuzigten, fratzenhaften und geschundenen Figuren bevölkert werden, verwendet der Maler seit den 1980er-Jahren immer mehr reine, unvermischte und leuchtende Farben. Der Bildaufbau wird immer vielschichtiger, es klaffen zudem häufig Löcher und Einschnitte in der Leinwand – ein Versuch des Künstlers, den Eindruck von Unvollkommenheit und Verletzlichkeit zu erzeugen. Später werden einzelne Partien innerhalb der Komposition mit Perlonseilen zusammengeschnürt, Bildelemente verschiedenster Formate übereinander genagelt oder Objekte wie Blechbüchsen und Lappen eingearbeitet, sodass dreidimensionale Werke entstehen. In den späten 1990er-Jahren werden Hitzlers Arbeiten gelöster und harmonischer. Die gedrängte Fülle der Figuren beginnt sich zu lösen, die Farbkompositionen werden harmonischer.

Weitere Informationen zur aktuellen Ausstellung und Terminvereinbarungen:
Elke Weißner, Telefon 089/3 81 09 - 13 52.

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