Auch in modernen Partnerschaften kommen an einem Punkt plötzlich traditionelle Rollenmuster ins Spiel: Wenn es um die Planung der Altersvorsorge geht, verlassen sich viele Frauen allein auf ihren Ehemann. Warum das keine gute Idee ist, erklären Experten passend zum Internationalen Tag der Frau (8. März) unter www.vorsorge-know-how.de.

Diese Fakten sollten alle Frauen kennen:

Frauen haben durchschnittlich geringere Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung, weil
- sie oft bei gleicher Arbeit weniger verdienen.
- typische Frauenberufe schlechter bezahlt werden.
- sie auch ohne Kinder häufiger Pausen in der Berufstätigkeit haben, etwa aufgrund der Pflege von Angehörigen.
- sie beruflich eher zugunsten des Mannes zurückstecken als umgekehrt.
- sie häufiger Teilzeit arbeiten oder geringfügig beschäftigt sind.

Entgegen einer weitverbreiteten Meinung ist nicht die erste Zeit nach der Geburt des Kindes das Problem, wenn die Mutter vorübergehend aus dem Job aussteigt: Drei Jahre lang ist sie beitragsfrei gesetzlich rentenversichert. Erst die Jahre danach wirken sich negativ auf die Höhe der Rente aus – wenn die Frau nämlich wie die Mehrheit ihrer Geschlechtsgenossinnen nur noch Teilzeit arbeitet. Oder eine lukrative Karriere zugunsten eines weniger stressigen, aber auch schlechter bezahlten Arbeitsplatzes aufgibt, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können.

Laut Statistik gilt außerdem:

Frauen haben weniger Geld aus einer Betriebsrente zu erwarten.
Die betriebliche Altersversorgung ist für Frauen unter anderem deshalb weniger attraktiv, weil sie häufiger den Arbeitgeber wechseln oder in Berufen arbeiten, in denen sich Arbeitgeber seltener an der Finanzierung der Altersvorsorge beteiligen.

Frauen bekommen weniger Geld aus privaten Lebens- oder Rentenversicherungen, da

- sie häufig weniger Geld zur Anlage zur Verfügung haben.
- sie häufig die eigene Altersvorsorge zugunsten der Familie zurückstellen und erst später eine private Versicherung abschließen.

Der vollständige Text ist als Teil des Themenspecials „Heirat und Vorsorgeplanung“ unter www.vorsorge-know-how.de/selbst-ist-die-frau zu finden.

Hier finden Sie die Pressemitteilung im pdf-Format.