Fast jeder Dritte über 80 wird zum Pflegefall. Wer glaubt, durch seine Beitragszahlungen für die gesetzliche Pflegepflichtversicherung im Pflegefall ausreichend versorgt zu sein, irrt sich. Im Fall der Fälle übersteigen die tatsächlichen Kosten diese Grundversorgung oft bei Weitem. Bis zu 2.000 Euro monatlich können zusätzlich auf die Pflegebedürftigen oder deren Angehörige zukommen. Da außerdem Demenz bei der Ermittlung der Pflegestufen kaum oder nur unzureichend berücksichtigt wird, ist eine private Zusatzvorsorge empfehlenswert. Das Infoportal Vorsorge-Know-how erläutert unter www.vorsorge-know-how.de/pflege-zusatzvorsorge die wichtigsten Varianten privater Pflege-Zusatzversicherungen.

Wer sich entscheidet, auch privat für seine eigene Pflege vorzusorgen, steht zunächst vor der Qual der Wahl. Grundsätzlich wird zwischen den drei Modellen der Pflegekosten­versicherung, der Pflegetagegeldversicherung sowie der Pflegerentenversicherung unterschieden. Obwohl die Begriffe ähnlich klingen, gibt es hier deutliche Unterschiede. Die Pflegekostenversicherung etwa übernimmt bei Pflegebedürftigkeit einen vertraglich festgelegten Anteil der Kosten, die nicht durch die gesetzliche Pflegeversicherung abgedeckt sind. Wer im Pflegefall lieber über einen festen Betrag verfügen möchte, sollte eine Pflegetagegeld- oder eine Pflegerentenversicherung ins Auge fassen. Ein klarer Vorteil: Über diese beiden Varianten können auch pflegende Angehörige finanziell abgesichert werden.

An Demenz leiden in Deutschland derzeit 1,3 Millionen Menschen. Laut statistischem Bundesamt soll sich diese Zahl bis 2030 verdoppeln. Vom Leistungsumfang der Pflegepflichtversicherung ist Demenz bisher allerdings weitgehend ausgeschlossen. Bei der Wahl der richtigen Pflege-Zusatzvorsorge sollte daher unbedingt darauf geachtet werden, dass Demenz im Tarif mitberücksichtigt wird.

Die Angebotsvielfalt ist groß, weshalb sich jeder vor Abschluss einer Pflege-Zusatzversicherung genau informieren und sich von einem unabhängigen Experten beraten lassen sollte. Welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Varianten haben und was es bei der Auswahl zu beachten gilt, ist im Basiswissen Pflege auf www.vorsorge-know-how.de/pflege-zusatzvorsorge ausführlich und verständlich erklärt.

Hier finden Sie die Pressemitteilung im pdf-Format.