Im Geschäftsjahr 2011 erreichte Swiss Life in Deutschland beim Geschäft mit laufenden Beiträgen ein erfreuliches Plus. In diesem Segment wuchsen die gebuchten Bruttobeiträge um 2,0 % auf 998,7 Mio. Euro, während sie im deutschen Markt lediglich um 0,8 % zulegten. Im Geschäftsfeld „Betriebliche Altersversorgung“ verbuchte die deutsche Niederlassung des Schweizer Marktführers sogar das beste Ergebnis in der Firmengeschichte.

„Ein erfreuliches Ergebnis, das unsere Erwartungen in einigen Bereichen sogar übertroffen hat“, findet CEO Klaus G. Leyh. „Das gilt umso mehr, als alle Versicherer bei ihrer Kapitalanlage die anhaltenden Niedrigzinsen und die Euro-Krise berücksichtigen mussten.“

Wesentliche Säulen des Geschäfts waren die Berufsunfähigkeitsversicherung und die betriebliche Altersvorsorge – beides traditionelle Stärken des Unternehmens.

Im Geschäft mit Firmenkunden wies die deutsche Niederlassung des Schweizer Marktführers ein Rekordergebnis auf: Hier erhöhten sich die Neugeschäftsbeiträge um 11,3 % auf 136,9 Mio. Euro. Im Privatkundengeschäft lag der Wert bei 238,7 Mio. Euro (2010: 369,0 Mio. Euro). Die gebuchten Bruttobeiträge beliefen sich insgesamt auf 1.293,9 Mio. Euro (2010: 1.377,3 Mio. Euro). Der Rückgang war dem Einmalbeitrags-Geschäft mit dem Kapitalisierungsprodukt „Cash Growth“ geschuldet, das Swiss Life bewusst eingeschränkt hat. Trotz des schwierigen Marktumfelds konnte der Versicherer eine attraktive Marge beibehalten.

Die Verwaltungskostenquote, die bereits im Vorjahr unter dem Marktdurchschnitt lag, verbesserte sich 2011 abermals. Die Verwaltungskosten sanken auf 27,9 Mio. Euro (2010: 30,5 Mio. Euro), was einer Kostenquote von 2,16 % entspricht (2010: 2,22 %).

Ihrer konservativen Anlagepolitik blieb Swiss Life im zurückliegenden Jahr treu, so Leyh: „Unser Wertpapier-Portfolio hat eine weit überdurchschnittlich lange Laufzeit. Damit haben wir die Ansprüche unserer Kunden langfristig abgesichert – und so auch für den Fall geschützt, dass die Zinsen für Staatsanleihen mit Top-Bonität weiterhin niedrig bleiben oder weiter sinken.“

2011 erwirtschaftete Swiss Life in Deutschland ein Kapitalanlageergebnis von 620,6 Mio. Euro (2010: 605,5 Mio. Euro), was einer Nettoverzinsung von 4,7 % entspricht. Staatsanleihen von Irland, Italien, Portugal und Spanien machen weniger als 2,0 % der Kapitalanlagen aus. Auf griechische Staatsanleihen verzichtet der Versicherer komplett.

Der Rohüberschuss (nach Steuern) betrug 289,7 Mio. Euro – ein leichtes Plus um 1,6 Mio. Euro. Das Jahresergebnis belief sich auf 34,5 Mio. Euro (2010: 36,5 Mio. Euro).

Für 2012 erwartet das 1866 gegründete Unternehmen eine Konsolidierung auf hohem Niveau: „Die Entwicklung an den Kapitalmärkten bleibt schwierig vorherzusagen”, sagt Klaus G. Leyh. „Sicherheit hat daher bei unserer Kapitalanlage weiterhin oberste Priorität.” Mit seinen Produkten fühlt sich der Versicherer darüber hinaus gut positioniert, denn Swiss Life setzte schon früh auf Produkte mit modernen Garantiekonzepten wie die Produktfamilie „Swiss Life Champion”. Wachstum verspricht sich der Traditionsversicherer auch von der im Januar 2012 gestarteten Pflegerente. Diese innovative Absicherung gegen die Kosten aus Pflegebedürftigkeit wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. 

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