Häufige Fragen

Hier haben wir die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu verschiedenen Versicherungsthemen für Sie zusammengefasst. Wählen Sie einfach das Thema aus, zu dem Sie eine Frage haben.

Wie setzen sich die Beiträge bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung zusammen?

Der Beitrag für eine kapitalbildende Lebensversicherung gliedert sich in einen Risiko-, in einen Kosten- und in einen Sparanteil. Kosten für die Versicherung fallen für die Verwaltung und für den Abschluss der Versicherung an und werden mit dem Beitrag verrechnet.

Ich kann meine Beiträge nicht mehr bezahlen. Welche Möglichkeiten habe ich?

Wir erstellen für Sie gerne einen individuell auf Ihren Bedarf abgestimmten Änderungsvorschlag. Bitte setzen Sie sich für eine Beratung mit uns oder Ihrem Berater in Verbindung. Vielen Dank.

Was ist eine Beitragsreduktion?

Bei einer Beitragsreduktion werden die zu zahlenden Beiträge reduziert. Die Beitragshöhe kann nur so weit reduziert werden, dass die tariflich festgelegte Mindestversicherungssumme und der Mindestbeitrag nicht unterschritten werden.

Wie kann ich eine Bescheinigung für das Finanzamt anfordern?

Wenn Sie eine Bescheinigung über die geleisteten Beiträge für Ihre Steuererklärung benötigen, dann können Sie diese hier anfordern.

Ich habe das Schreiben zur Dynamikerhöhung erhalten. Was ist die Dynamik?

Die Dynamik ist eine Erhöhung Ihrer Versicherung mit dem Ziel, Ihre Versicherungsleistung/en an die Inflation bzw. Ihre gestiegenen Lebenshaltungskosten anzupassen.

Wie kann ich der Dynamik widersprechen?

Sie können der Dynamik schriftlich (per Post, Fax, E-Mail oder über unser Onlineformular) widersprechen.

In welchem Rhythmus muss ich die Dynamik annehmen, damit ich diese nicht verliere?

Der Dynamik können Sie zweimal hintereinander widersprechen, ohne die Möglichkeit auf die Anpassung zu verlieren. Beim dritten Widerspruch in Folge entfällt Ihre Möglichkeit auf Anpassung der Dynamik.

Welche Frist ist für den Widerspruch einzuhalten?

Beim dritten Widerspruch in Folge entfällt Ihre Möglichkeit auf Anpassung der Dynamik. Ihren Widerspruch können Sie bis zum Ende desjenigen Monats einreichen, in dem die Dynamik wirksam wird. Sind Ihre Hauptfälligkeit und Ihr Dynamikstichtag zum Beispiel der 01.01., können Sie Ihren Widerspruch bis einschließlich 31.01. einreichen.

Bekomme ich eine Bestätigung?

Sie erhalten keine automatische Bestätigung des Widerspruchs, da Sie die Änderung Ihrer Abbuchung bzw. Rechnung entnehmen können und Sie weiterhin mit Ihren „alten“ Versicherungssummen versichert sind. Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit Ihrem Berater oder unserem Kundenservice in Verbindung.

FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) ist ein US-Gesetz, das mit dem Ziel verabschiedet wurde, weltweit alle in den USA steuerpflichtigen Personen und Unternehmen zur Einhaltung ihrer Steuerpflichten anzuhalten. Mit der Umsetzung dieses amerikanischen Steuergesetzes werden Finanzinstitute auf der ganzen Welt verpflichtet, den amerikanischen Steuerbehörden die Daten und Konten von US-Steuerpflichtigen („US-Persons“) zu melden.

Was muss ich als Kunde wissen?

Wenn Sie nicht der US-Steuerpflicht unterliegen, ändert sich für Sie nichts.

Sollten Sie jedoch US-Steuerpflichtiger sein oder werden, teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir Ihre Daten an das Bundeszentralamt für Steuern (BzSt) zur Weiterleitung an die US-Steuerbehörde melden können.

Nachdem nicht für jeden ersichtlich sein wird, ob er unter die Definition eines US-Steuerpflichtigen fällt, haben wir für Sie eine kurze Checkliste zur groben und unverbindlichen Selbstüberprüfung zusammengestellt.

Falle ich unter die Definition einer US-Steuerpflichtigen („US-Person“)?

Sie gelten als „US-Person“, wenn Sie der US-Steuergesetzgebung unterstehen.

Dies kann zum Beispiel aus folgenden Gründen der Fall sein:

  • Sie sind US-amerikanischer Staatsbürger (inklusive doppelter oder mehrfacher Staatsangehörigkeit).
  • Sie sind Inhaber einer US-Aufenthaltsbewilligung  („Greencard“).
  • Sie haben Ihren Wohnsitz in den USA.
  • Sie halten sich im laufenden Jahr mindestens 183 Tage in den USA auf oder während mindestens 31 Tagen im laufenden Jahr und in den beiden vorangegangenen Jahren während mindestens 183 Tagen gemäß folgender Formel: Anzahl Tage im laufenden Jahr x 1 plus Anzahl Tage im ersten vorhergehenden Jahr x 1/3 plus Anzahl Tage im zweiten vorhergehenden Jahr x 1/6.
  • Sie sind eine Person, die aus irgendeinem anderen Grund den US-amerikanischen Steuergesetzen untersteht. Dies kann beispielsweise aus folgenden Gründen der Fall sein: Sie haben einen Doppelwohnsitz, Sie geben Ihre Steuererklärung gemeinsam mit einer „US-Person“ ab (z. B. mit Ihrem Ehepartner), Sie hatten früher die US-Staatsbürgerschaft oder Sie waren früher Inhaber einer Greencard.

Sollten Sie oben genannte Punkte nicht eindeutig beantworten können, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren Steuerberater zu wenden. Er kann mit Ihnen zusammen klären, ob Sie unter die Definition einer „US-Person“ fallen.

Ich bin seit längerer Zeit Kunde von Swiss Life. Betreffen mich die Änderungen?

Wenn Sie bereits einen Vertrag bei uns abgeschlossen haben und keine „US-Person“ sind, waren oder werden, ergeben sich keinerlei Änderungen für Sie.

Sollten Sie eine "US-Person" sein oder werden, teilen Sie uns dies bitte mit diesem Formular mit, damit wir Ihre Daten an das Bundeszentralamt für Steuern (BzSt) melden können (zur Weiterleitung an die US-Steuerbehörde). Unabhängig davon werden wir Ihnen bei Beendigung Ihres Vertrags auf der Zahlungsverfügung für Ihr Auszahlungsguthaben die Frage stellen, ob Sie oder der von Ihnen benannte Zahlungsempfänger den Status einer „US-Person“ haben. Ggf. erfolgt auch hier eine Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern.

Betrifft FATCA alle Versicherungsprodukte?

Nein. Grundsätzlich betroffen sind von FATCA kapitalbildende Lebensversicherungen. Aber auch hier gibt es einige Ausnahmen. Nicht betroffen sind z. B. die betriebliche Altersvorsorge und staatlich geförderte Vorsorgeprogramme wie Riester und Rürup.

Wo finde ich weitere Informationen?

Die maßgeblichen Bestimmungen und weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der US-amerikanischen Steuerbehörde:  

Was ist der Garantiezins?

Die Rendite einer Lebensversicherung hängt wesentlich davon ab, welche Verzinsung ein Versicherer erwirtschaften kann. Es gibt dabei aber so etwas wie eine Mindestverzinsung, die das Versicherungsunternehmen seinen Kunden gutschreibt: nämlich den Garantiezins.

Er gibt an, wie der sogenannte Sparanteil mindestens verzinst wird. Das ist jener Teil des Beitrags, den das Versicherungsunternehmen für den Kunden anlegt. Nach oben gibt es aber keine Grenze: Erwirtschaftet der Versicherer auf den Sparanteil dauerhaft eine höhere Rendite als den Garantiezins, so kann die Zinsgutschrift für den Kunden höher ausfallen. Der Garantiezins wird bei Abschluss des Vertrags fixiert und gilt für die gesamte Vertragslaufzeit.

Das bedeutet: Wenn ein Versicherer den Garantiezins verändert, gilt der neue Wert nur für neu abgeschlossene Verträge. Bestehende Verträge sind von der Neufestlegung nicht betroffen.

Aktuell liegt der Garantiezins für Neuverträge bei 1,25 %. In der Vergangenheit lag der Garantiezins wegen des seinerzeit höheren Zinsniveaus am Kapitalmarkt bei bis zu 4 %. Welcher Garantiezins für Ihre Police gilt, kommt also darauf an, wann sie abgeschlossen wurde. Der Garantiezins ist in der Regel entweder auf Ihrem Versicherungsvertrag oder in den dazu gehörigen Allgemeinen Versicherungsbedingungen aufgeführt.

Was sind mögliche Folgen einer Kündigung?

Ein unerwarteter Zahlungsengpass kann jeden treffen. Die Kündigung einer bestehenden Lebensversicherung ist aber meist nicht die geeignete Lösung, da dies mit zahlreichen Nachteilen verbunden sein kann:

  • Ihre Angehörigen sind im Todesfall nicht mehr abgesichert.
  • Ihre Versorgung für das Alter ist nicht länger gewährleistet.
  • Ein späterer Neuabschluss, wenn sich die finanzielle Situation wieder verbessert hat, ist in der Regel mit einer erneuten Gesundheitsprüfung und höheren Beiträgen verbunden.
  • Bei einer Kündigung erhalten Sie lediglich den Rückkaufswert Ihrer Versicherung. Dieser Rückkaufswert ist in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss meist weniger wert als die Summe Ihrer bereits gezahlten Beiträge.

Ich kann meine Beiträge nicht mehr zahlen und möchte kündigen.

Wir bieten Ihnen hier gerne Alternativen an. So stehen Ihnen zur Zahlungsüberbrückung je nach Tarif eine Beitragsfreistellung oder auch eine Beitragsreduktion sowie eine Stundung zur Verfügung. Setzen Sie sich dazu am besten mit Ihrem Berater in Verbindung.

Auszahlung aus der Versicherung

Ich benötige dringend eine Auszahlung aus der Versicherung und möchte den Vertrag daher gerne kündigen.

 

Auch hier bieten wir Ihnen Alternativen an. Je nach Vertragsart/Tarif können Sie sich die Überschüsse (sogenannter Bonusrückkauf), oder aber auch Garantieteile (sogenannter Teilrückkauf) auszahlen lassen. Die Versicherung wird weitergeführt und Sie erhalten Ihre Auszahlung. Die Höhe ist abhängig von der Vertragsart und den bereits erreichten Werten. Bei einer Risikoversicherung ist eine Teilauszahlung grundsätzlich nicht möglich. Setzen Sie sich dazu am besten mit Ihrem Berater in Verbindung.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Kündigung und einem Teil- bzw. Bonusrückkauf?

Mit einer Kündigung wird der gesamte Vertrag aufgehoben und Sie haben keinen Versicherungsschutz mehr. Mit einem Teil- bzw. Bonusrückkauf wird ein Teil des Rückkaufswerts aus dem Garantie- bzw. dem Überschussteil entnommen. Der Vertrag wird für Sie mit reduzierten Versicherungssummen weitergeführt. Eine Rückzahlung des entnommenen Betrags ist nicht möglich. Bei einer Risikoversicherung ist eine Teilauszahlung grundsätzlich nicht möglich. Setzen Sie sich dazu am besten mit Ihrem Berater in Verbindung.

Was ist eine Vorauszahlung/eine Policendarlehen?

Mit einer Vorauszahlung wird Ihnen ein Darlehen auf Ihren Versicherungsvertrag gewährt. Der Rückkaufswert dient dabei zur Absicherung des Darlehens. Der Vertrag wird für Sie weitergeführt, ohne dass sich eine Änderung in der Vertragsentwicklung (Überschüsse etc.) ergibt. Setzen Sie sich dazu am besten mit Ihrem Berater in Verbindung.

Welche Option habe ich bei einer fondsgebundenen Versicherung?

Bei Ihrer fondsgebundenen Versicherung haben Sie die Möglichkeit einer Fondsentnahme. Dies bedeutet, dass Sie sich einen Teil des angesparten Fondsguthabens auszahlen lassen. Dieser Betrag wird Ihrer Versicherung entnommen und Ihnen auf Ihr Girokonto überwiesen. Bitte beachten Sie, dass mindestens ein Fondsguthaben von 2.500 Euro im Vertrag verbleiben muss. Allerdings können Sie diesen Betrag später nicht wieder in Ihre Versicherung einzahlen. Setzen Sie sich dazu am besten mit Ihrem Berater in Verbindung.

Was passiert bei der Kündigung eines Riestervertrages?

Die Kündigung eines Riestervertrages ist nur bei Rückzahlung der gesamten staatlichen Förderung möglich und mit Nachteilen für Sie verbunden. Die erhaltenen Zulagen bzw. der erhaltene Sonderausgabenabzug wird von Ihrem Rückkaufswert einbehalten. Sie haben hier jederzeit die Möglichkeit, den Vertrag im Falle eines Zahlungsengpasses oder einer beruflichen Veränderung beitragsfrei zu stellen. Setzen Sie sich dazu am besten mit Ihrem Berater in Verbindung.

Kann ich eine Rürup-Rente kündigen?

Da der Vertrag staatlich gefördert ist und der Gesetzgeber eine Kündigung, Beleihung, Veräußerung, etc. nicht vorsieht, kann der Rückkaufswert nicht vorzeitig ausgezahlt werden. Eine Kündigung führt automatisch zu einer Beitragsfreistellung. Setzen Sie sich dazu am besten mit Ihrem Berater in Verbindung.

Ihre Versicherung läuft bald ab?

Meine Versicherung läuft bald ab. Was muss ich zur Fristwahrung unternehmen und bekomme ich rechtzeitig von Ihnen eine Information? Kann ich mich bei meiner privaten Rentenversicherung auch noch kurzfristig für eine Kapital- oder Rentenzahlung entscheiden?

 

Sie erhalten von uns ca. 4 bis 6 Wochen vor dem Ablauftermin unsere Ablaufmitteilung zur Höhe der voraussichtlichen Ablaufleistung. Diese Mitteilung beinhaltet auch eine Zahlungsverfügung. Sie möchten die Kapital- oder Rentenoption? Bis zum Ablauftermin nehmen wir Ihren Wunsch gerne entgegen. Um die Auszahlung termingerecht zu veranlassen, bitten wir Sie, die Zahlungsverfügung schnellstmöglich, spätestens jedoch bis eine Woche vor Ablauf Ihrer Versicherung, einzureichen.

 

Zahlungsverfügung bei Ablauf der Versicherung

Ich habe versehentlich meine Zahlungsverfügung für den Ablauf der Versicherung nicht versandt. Habe ich nun einen Anspruch auf Verzugszinszahlung?

 

Wir informieren Sie rechtzeitig über den bevorstehenden Ablauf Ihrer Versicherung, damit Sie uns alle für die Auszahlung erforderlichen Unterlagen vor Fälligkeit der Versicherungsleistung übermitteln können. Bei verspäteter Vorlage der Unterlagen haben Sie keinen Anspruch auf Verzugszinsen. Bitte reichen Sie uns daher alle notwendigen Unterlagen fristgerecht ein.

 

Benötige ich zur Auszahlung den Original-Versicherungsschein?

Wir bitten Sie, den Original-Versicherungsschein zusammen mit der Zahlungsverfügung einzureichen. Liegt Ihnen der Original-Versicherungsschein nicht mehr vor, informieren Sie uns bitte kurz schriftlich oder telefonisch, damit wir Ihnen eine für diesen Fall erforderliche Kraftloserklärung zusenden können.

Kann die Versicherung auch ins Ausland ausgezahlt werden?

Gerne zahlen wir Ihre Ablaufleistung auch auf ein Konto im Ausland aus. Bitte ergänzen Sie dazu die sogenannte IBAN und den BIC-Code in den entsprechenden Feldern auf der Zahlungsverfügung. Falls Ihnen die IBAN und der BIC nicht bekannt sind, erfragen Sie diese Angaben bitte direkt bei Ihrer Bank. Sollte die ausländische Bank nicht mit dem IBAN/BIC-Verfahren arbeiten, teilen Sie uns bitte den Namen und die vollständige Anschrift der ausländischen Bank mit.

Auszahlung an Dritte

Kann die Versicherung auch an jemand anderen als den Versicherungsnehmer ausgezahlt werden?

 

Sofern Sie es wünschen, zahlen wir die Versicherungsleistung auch an Dritte aus. Bitte beachten Sie dabei, dass wir bei Auszahlung von Versicherungssummen (bei Kapitalversicherungen Beträge über 5.000 Euro) oder Leibrenten an eine andere Person als den Versicherungsnehmer dem Finanzamt Anzeige gemäß § 33 Abs. III ErbStG erstatten müssen. Ausgenommen sind nur solche Versicherungssummen, die aufgrund eines von einem Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer abgeschlossenen Versicherungsvertrags bereits zu Lebzeiten der versicherten Person (Arbeitnehmer) fällig und an diese ausgezahlt werden.

 

Rentenbezugsmitteilung

Was ist eine Rentenbezugsmitteilung? 

Die Rentenbezugsmitteilung ist eine nach § 22a EStG gesetzlich vorgeschriebene Übermittlung von Rentendaten an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Die Mitteilungen sollen sicherstellen, dass ausgezahlte Renten ordnungsgemäß versteuert werden. Eine Rentenbezugsmitteilung erstellen die Träger der Gesetzlichen Rentenversicherung, der Gesamtverband der landwirtschaftlichen Alterskassen, berufsständische Versorgungseinrichtungen, Pensionskassen und -fonds, Versicherungsunternehmen sowie andere Anbieter von Riester-Renten und Basisrenten (Rürup-Renten).

Die Rentenbezugsmitteilung enthält folgende Informationen:

  • Angaben zur Person des Rentenempfängers
  • die Steuer-Identifikationsnummer
  • die Höhe der gezahlten Rente
  • die Rechtsgrundlage für die Besteuerung
  • den Zeitraum, in dem die Rente ausgezahlt wurde.

Eine Rentenbezugsmitteilung muss ebenfalls für steuerpflichtige Kapitalzahlungen aus Verträgen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) oder einer Riester-Rente erstellt werden. 

Warum bekomme ich eine Rentenbezugsmitteilung?

Swiss Life Deutschland erstellt eine Rentenbezugsmitteilung grundsätzlich für den Versicherungsnehmer eines Vertrags.

Davon ausgenommen sind Verträge, bei denen die Leistung an eine andere Person gezahlt wird, die gleichzeitig für diese Leistung bezugsberechtigt ist. Nur wenn trotz Auszahlung an eine andere Person der Versicherungsnehmer für die Leistung wirtschaftlich berechtigt ist, muss die Rentenbezugsmitteilung für den Versicherungsnehmer ausgestellt werden.

Wer die Leistungen tatsächlich versteuern muss, legt das zuständige Finanzamt verbindlich fest.

Anders ist es bei Verträgen der betrieblichen Altersversorgung. Hier erhält im Normalfall die versicherte Person, in der Regel der (ehemalige) Arbeitnehmer, eine Rentenbezugsmitteilung. Für Firmen werden keine Rentenbezugsmitteilungen erstellt.

Wie wird der in der Rentenbezugsmitteilung genannte Betrag ermittelt?

Bei Rentenzahlungen wird die Summe der im jeweiligen Kalenderjahr fällig gewordenen Leistungen ermittelt. Swiss Life arbeitet dabei nach dem sogenannten Zuflussprinzip: Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt der Fälligkeit einer Leistung, sondern der Zeitpunkt des Zuflusses.

Beispiel:

Ist eine Rente zum 1. Januar fällig, überweist Swiss Life die Rentenzahlung in der Regel vor Weihnachten des alten Jahrs. Damit fällt die Rente steuerlich noch in das alte Jahr. Steuerlich gesehen beginnt das neue Jahr somit mit der Monatsrente, die zum 1. Februar fällig wird.

Der in der Rentenbezugsmitteilung genannte Betrag ist nicht in jedem Fall identisch mit dem Betrag, den Swiss Life Ihnen tatsächlich ausgezahlt hat. Beziehen Sie beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsrente, kann es vorkommen, dass die Beitragsbefreiung aus der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) niedriger ist als der für Ihre Hauptversicherung fällige Beitrag. Die Differenz wird in diesem Fall mit Ihrer Berufsunfähigkeitsrente verrechnet.

Sie können die tatsächlich ausgezahlte Leistung anhand unserer regelmäßig verschickten Abrechnungsschreiben oder Informationen zum Überschuss überprüfen.

Handelt es sich um Kapitalauszahlungen aus Verträgen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) oder einer Riester-Rente, nennen wir in der Rentenbezugsmitteilung die Höhe des steuerpflichtigen Kapitalertrags bzw. der steuerpflichtigen Leistung. Bei einer geförderten Riester-Rente ist eine Kapitalauszahlung voll steuerpflichtig. Bei einem Vertrag der bAV hängt die Höhe des steuerpflichtigen Anteils davon ab, welche Art von Vertrag Sie oder Ihr früherer Arbeitgeber mit uns abgeschlossen haben.

Muss ich für die erhaltenen Leistungen in jedem Fall Steuern zahlen? Wenn ja, in welcher Höhe?

Die Rentenbezugsmitteilungen dienen den Finanzämtern lediglich zur Kontrolle. Ob tatsächlich Steuern gezahlt werden müssen und wenn ja, von wem und in welcher Höhe, legt das zuständige Finanzamt fest. Wenn Sie eine Rentenbezugsmitteilung erhalten, heißt das also nicht automatisch, dass Sie die Leistungen versteuern müssen.

Private Altersrenten und Berufsunfähigkeitsrenten sind in der Regel mit dem sogenannten Ertragsanteil zu versteuern. Bei Leistungen aus Verträgen der betrieblichen Altersversorgung oder Riester-Renten gelten andere Regelungen. Bitte wenden Sie sich bei steuerlichen Fragen an einen Steuerberater.

Wie wirkt sich eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung aus?

Auch wenn Sie im Besitz einer Nichtveranlagungs-Bescheinigung sind, erhalten Sie eine Rentenbezugsmitteilung. Der Gesetzgeber hat für diese Fälle keine Ausnahmeregelung vorgesehen. Haben Sie Fragen zu Ihrer Nichtveranlagungs-Bescheinigung, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt oder einen Steuerberater.

Erhalte ich eine Rentenbezugsmitteilung auch dann, wenn ich gar nicht mehr in Deutschland lebe?

Auch wenn Sie mittlerweile nicht mehr in Deutschland leben und nicht mehr hier steuerpflichtig sind, müssen wir für Sie eine Rentenbezugsmitteilung erstellen. Entscheidend ist, dass Sie bei Swiss Life Deutschland einen Vertrag abgeschlossen haben. Damit unterliegen Sie automatisch deutschem Recht und den steuerlichen Regelungen, die in Deutschland gelten.

Die deutschen Finanzbehörden klären im Zweifelsfall mit den Finanzbehörden des Landes, in dem Sie aktuell Ihren Wohnsitz haben, ob die Leistungen dort bereits versteuert wurden. Für Rentenempfänger im Ausland ist das Finanzamt Neubrandenburg zuständig. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Finanzamtes.

Sofern Sie noch keine Steuer-Identifikationsnummer erhalten haben, werden Ihnen die deutschen Finanzbehörden eine solche Nummer mitteilen. Denn eine Steuer-Identifikationsnummer ist notwendig, damit eine Rentenbezugsmitteilung erstellt werden kann. Nähere Informationen hierzu teilt Ihnen das Bundeszentralamt für Steuern mit.

Bis wann kann ich Zulagen für meinen Riestervertrag geltend machen?

Sie haben zwei Jahre nach Ablauf des Anspruchsjahres Zeit, Ihre Zulagen zu beantragen. Haben Sie also einen Anspruch auf Altersvorsorgezulage für das Kalenderjahr 2014, können Sie diese bis zum 31.12.2016 geltend machen.

Kann ich mir bei Ablauf auch einen Teil als einmalige Kapitalzahlung auszahlen lassen?

Sie haben die Möglichkeit, sich bis zu 30 % des angesparten Wertes als einmalige Kapitalleistung auszahlen zu lassen.

Wie ist die steuerliche Systematik der Altersversorge?

Das Einkommensteuerrecht unterscheidet drei Abstufungen der Altersversorgung (Basisversorgung, Zusatzversorgung und Kapitalanlageprodukte), die steuerlich auf unterschiedliche Weise behandelt werden. Zur Basisversorgung gehören unter anderem die gesetzliche Rentenversicherung, berufsständische Versorgungswerke, die Alterssicherung der Landwirte und aufgeschobene Rentenversicherungen, die bestimmte gesetzliche Anforderungen erfüllen, wie z. B. die Rürup-Rente von Swiss Life.

Wie funktioniert die Förderung?

Aufwendungen zur Basisversorgung können im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) geltend gemacht werden und mindern so das zu versteuernde Einkommen. Die Höchstgrenze liegt hier bei 20.000 Euro pro Jahr und bei zusammenveranlagten Ehegatten bei 40.000 Euro pro Jahr. In den Jahren 2005 bis 2025 wird davon allerdings nur ein bestimmter Prozentsatz steuerlich berücksichtigt. Dieser beträgt 2011 72 % und steigt bis zum Jahr 2025 jährlich um 2 Prozentpunkte auf dann 100 %.

Muss ich Steuern auf die Leistung bezahlen, auch wenn ich gar nicht mehr in Deutschland lebe?

Ja, denn auch wenn in Deutschland keine unbeschränkte Einkommensteuerpflicht besteht (z.B. bei einem Wohnsitz im Ausland), werden die Leistungen der Basisversorgung der deutschen Einkommensteuer unterworfen. In diesem Fall besteht eine so genannte beschränkte Einkommensteuerpflicht, da der Ursprung der Einkünfte in Deutschland liegt.

Wie werden die Leistungen aus der Basisversorgung steuerlich behandelt?

Leistungen aus der Basisversorgung werden gemäß §22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EstG grundsätzlich in voller Höhe der Einkommensteuer unterworfen (nachgelagerte Besteuerung). Bei einem Leistungsbeginn in den Jahren 2005 bis 2039 bleibt jedoch ein Teil der Leistung dauerhaft steuerfrei.

Abhängig vom Jahr des Leistungsbeginns ist nur ein bestimmter Prozentsatz der Leistung steuerpflichtig. Der Prozentsatz beträgt 2011 62 % und steigt jährlich um 2 Prozentpunkte auf dann 80 %. In den folgenden Jahren bis 2040 steigt er jährlich um einen Prozentpunkt auf dann 100 %.

Die Differenz aus der Gesamtleistung und dem steuerpflichtigen Teil ergibt den dauerhaft steuerfreien Betrag der Leistung. Dieser Berag bleibt dem Leistungsempfänger auch bei regelmäßigen Erhöhungen der Leistungen (z.B. aus Überschussbeteiligung) in unveränderter Höhe erhalten.

Die zu zahlende Steuer wird nicht von der Rentenleistung einbehalten, sondern ist vom Steuerpflichtigen im Zuge der Steuerveranlagung zu zahlen. Für eine individuelle
Berechnung wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.

Ich benötige eine Bescheinigung über geleistete Beiträge.

Sie erhalten jährlich automatisch Ihre Bescheinigung für die Einkommensteuererklärung. Gerne erstellen wir Ihnen eine Zweitschrift. Diese können Sie hier anfordern.

SEPA – das europaweit einheitliche Zahlungssystem

Seit 01.08.2014 ist das europaweit einheitliche Zahlungssystem SEPA für den gesamten Zahlungsverkehr verbindlich. SEPA hat das deutsche Überweisungs- und Lastschriftverfahren abgelöst.

Swiss Life Deutschland hatte bereits zum 01.02.2014, dem ursprünglich von der EU-Kommission festgelegten Umstellungstermin, die Zahlungsverkehrssysteme und Prozesse auf SEPA umgestellt.

 

Was muss ich als Kunde tun?

Lastschriften:

Bei einer bestehenden Einzugsermächtigung brauchen Sie nichts veranlassen: Damit der Zahlungsverkehr zwischen Ihnen und uns weiterhin reibungslos läuft, stellen wir automatisch auf das sogenannte SEPA-Basislastschriftmandat um. Das heißt: Ihr Vertragsverhältnis mit uns bleibt unverändert bestehen, auch bereits erteilte Lastschrift-Einzugsermächtigungen behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

Seit September 2013 haben wir unsere Kunden über den Verwendungszweck ihres Kontoauszugs bzw. über einen separaten Brief informiert, dass Swiss Life Deutschland auf SEPA umstellen wird. In dieser Information haben wir auch die Mandatsreferenz und die Gläubiger-Identifikationsnummer mitgeteilt. 

Überweisungen: 

Die Bankdaten ändern sich im Rahmen der Umstellung. Wenn Sie von uns ein Überweisungsformular erhalten, sind die neuen Daten (IBAN und BIC) von Swiss Life bereits eingetragen. Bitte ergänzen Sie Ihre IBAN und BIC. Sie finden diese Angaben auf Ihren Kontoauszügen.

Was bedeutet SEPA?

SEPA ist die Abkürzung für "Single Euro Payments Area", den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum. Dieser besteht aus 34 europäischen Ländern.

Innerhalb der SEPA werden europaweit standardisierte Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen angeboten. Verbraucher und Unternehmen können mit einheitlichen Überweisungs- und Lastschriftprodukten bargeldlose Euro-Zahlungen auch über die Ländergrenzen hinweg so einfach und bequem tätigen wie in ihrem Heimatland.

Zu SEPA gehören die 28 EU-Länder, die EWR-Länder Island, Liechtenstein, Norwegen sowie die Schweiz, San Marino und Monaco.

Seit dem 1. August 2014 ist die Teilnahme am Zahlungsverkehr nicht mehr mit Kontonummer und Bankleitzahl möglich, sondern nur noch unter der Verwendung von IBAN und (befristet bis Februar 2016) BIC.

Was sind IBAN und BIC?

IBAN ist die Abkürzung für International Bank Account Number (Internationale Bankkontonummer). Sie ist eine standardisierte internationale Bank-/Kontonummer für nationale und grenzüberschreitende Zahlungen.

© Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main, Deutschland 

BIC steht für Business Identifier Code und ist die internationale Bankleitzahl eines Kreditinstituts. Der BIC besteht aus maximal elf Stellen und wird oft auch als SWIFT-Code bezeichnet.

© Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main, Deutschland

Was ist eine Vorabankündigung?

Die Vorabankündigung (Pre-Notification) soll den Zahlungspflichtigen vorab informieren, wer wann welchen Betrag von seinem Konto abbucht. Der Kunde soll in die Lage versetzt werden, rechtzeitig für die notwendige Deckung seines Kontos zu sorgen bzw. bei Unstimmigkeiten über die Höhe des Betrags eine Klärung mit dem Zahlungsempfänger (Swiss Life Deutschland) herbeizuführen.

Wir informieren Sie daher im Voraus im Falle einer Änderung des Beitrags, zum Beispiel bei einer dynamischen Erhöhung. Unsere Vorabankündigung enthält auch unsere Gläubiger-Identifikationsnummer und die jeweilige Mandatsreferenznummer. Bei wiederkehrenden SEPA-Lastschriften mit gleichen Lastschriftbeträgen erfolgt lediglich eine einmalige Vorabankündigung.

Wann stellt Swiss Life auf SEPA um?

Swiss Life Deutschland hat die Umstellung auf SEPA in den betroffenen Systemen und Prozessen planmäßig und erfolgreich zum 1. Februar 2014 vollzogen.

In diesem Zusammenhang wurden die uns vorliegenden Bankverbindungen der Kunden sukzessive auf SEPA umgestellt, ohne dass sie selbst dafür aktiv werden mussten. Das heißt, sowohl die Lastschriftkonten wie auch die uns bekannten Auszahlungskonten für Leistungen aus Versicherungsverträgen wurden automatisch umgestellt.

Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Ein SEPA-Lastschriftmandat ist die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften und ersetzt die bisherigen Lastschrifteinzugsermächtigungen. Ein Mandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers (Kunde) zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger (Swiss Life Deutschland) als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister (Bank) zur Einlösung der Zahlung.

Generell gilt ein SEPA-Lastschriftmandat unbefristet bzw. bis zum Widerruf durch den Zahlungspflichtigen (Kunde). Werden jedoch binnen 36 Monaten seit dem letzten Einzug keine Folgelastschriften vom Zahlungsempfänger (Swiss Life Deutschland) eingereicht, verfällt dieses Lastschriftmandat. Sollen nach Ablauf dieser Frist erneut SEPA-Lastschriften eingezogen werden, muss ein neues SEPA-Lastschriftmandat vom Zahlungspflichtigen (Kunde) eingeholt werden.

Was ist die Mandatsreferenz?

Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger (Swiss Life Deutschland) individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats und ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer dessen eindeutige Identifizierung. Bei Swiss Life Deutschland setzt sich die Mandatsreferenz aus der Versicherungsnummer mit Prüfziffer und einer individuellen Ziffer zusammen.

Was ist die Gläubiger-ID?

Die Gläubiger-Identifikationsnummer (Creditor Identifier oder Gläubiger-ID) ist für Sie als Kunde nicht relevant.

Sie wird von der Deutschen Bundesbank vergeben und ist ein verpflichtendes Merkmal zur eindeutigen Identifizierung des SEPA-Lastschriftmandats. Wir als der Zahlungsempfänger benötigen diese Nummer, um von unserer Hausbank die eingereichten SEPA-Lastschriften durchführen zu lassen.

Gläubiger-IDs der Unternehmen von Swiss Life Deutschland:

Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland (inkl. Metallrente.BU):
DE20ZZZ00000042095

Swiss Life Products S.A. (Luxemburg), Niederlassung für Deutschland:
LU98DEA0000000000000000119

Swiss Life Pensionsfonds AG:
DE86ZZZ00000461402

Swiss Life Pensionskasse AG:
DE90ZZZ00000042096

Swiss Life PensionTrust e.V.:
DE48ZZZ00000461407

Swiss Life Unterstützungskasse e.V.:
DE92ZZZ00000461391

Ist mein Geld bei Swiss Life auch in Zeiten der Finanzkrise sicher?

Seit über 150 Jahren ist die 1857 als „Schweizerische Rentenanstalt“ gegründete Swiss Life-Gruppe die Referenz für langfristige finanzielle Unabhängigkeit. Die Sicherheit der zugesagten Leistungen hat stets oberste Priorität. Hinter Swiss Life Deutschland steht ein finanzkräftiger Konzern mit einem Eigenkapital von 10,3 Milliarden Schweizer Franken.

Swiss Life verfolgt traditionell eine konservative Anlagestrategie. Anleihen und Wertpapiere mit fester Verzinsung machen den Großteil unserer Kapitalanlagen aus. Dagegen liegt unser Aktienanteil bei nur etwa einem Prozent. Außerdem mischen und streuen wir unsere Kapitalanlagen möglichst breit. Ein signifikanter Teil unseres Portfolios entfällt auf Immobilien in Top-Lagen. Die Swiss Life-Gruppe ist Eigentümerin des größten privaten Immobilienportfolios in der Schweiz.

Wie bei allen Lebensversicherern in Deutschland werden auch unsere Kapitalanlagen durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kontrolliert und regelmäßigen Stresstests unterzogen. Alle diese Tests hat Swiss Life Deutschland bestanden. Wir gehören darüber hinaus dem gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsfonds („Protektor“) an. Dieser gewährleistet die Fortführung der Verträge für den Fall, dass eine Versicherung ihre Leistungsverpflichtungen einmal nicht erfüllen kann. Zusätzlich unterliegt die Swiss Life-Gruppe der Schweizer Finanzaufsicht.

Die finanzielle Solidität eines Versicherungsunternehmens ist ein zentrales Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines Versicherers, dem man seine Altersvorsorge anvertraut. Die Entwicklung der wichtigsten Finanzkennzahlen und die einschlägigen Bewertungen der führenden Ratingagenturen zeigen einhellig, dass der Swiss Life-Konzern und seine deutsche Niederlassung auf dem richtigen Kurs sind.

Lesen Sie auf unseren Ratingseiten, dass unabhängige Ratingagenturen wie Assekurata und Standard & Poor’s Swiss Life eine hohe Sicherheit und ein leistungsfähiges Risikomanagement attestieren.

Die mittlere Laufzeit unserer Investments (die sogenannte Duration) liegt deutlich über dem Marktdurchschnitt. Damit haben wir die Garantiezusagen, die wir unseren Kunden gegeben haben, langfristig gut gesichert.

Was sind Werte?

Werte geben Ihnen Auskunft über die Höhe Ihrer Versicherung bei unterschiedlichen Szenarien. So gibt Ihnen z. B. die Ablaufleistung Auskunft darüber, welche Werte Sie voraussichtlich aufgrund der aktuellen Überschussdeklaration zum Ende der Versicherung erwarten können.

Was für Werte gibt es bei einer Versicherung?

Je nach Versicherung beinhaltet eine Versicherung unterschiedliche Werte. Die geläufigsten Werte sind die Höhe der Todesfallleistung, die Höhe des Rückkaufwerts, die Höhe der Ablaufleistung oder die Höhe der beitragsfreien Versicherungssumme.

Wie berechnet sich der Wert einer Versicherung?

Der in den Versicherungsbeiträgen enthaltene Sparanteil wird mit dem zum Abschlusszeitpunkt garantierten Rechnungszins verzinst und bildet so die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme zum Ende der Laufzeit. Läuft der Vertrag ab, wird die Versicherungssumme zuzüglich der erwirtschafteten Gewinnanteile als Ablaufleistung ausgezahlt.

Bei einer vorzeitigen Auflösung des Vertrags erhalten Sie einen nach anerkannten finanzmathematischen Regeln errechneten Zeitwert, den sogenannten Rückkaufswert.

Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen werden mit den Sparanteilen Anteile eines Aktienfonds gekauft. Der Rückkaufswert einer solchen Versicherung berechnet sich nach dem jeweils aktuellen Fondskurs. Der Rückkaufswert = Fondsanteile x Fondskurs abzgl. eines angemessenen Abschlags.

Grundsätzlich lässt sich die Wertentwicklung einer Lebensversicherung nicht mit dem Besparen beispielsweise eines Sparbuchs vergleichen, da in den ersten Jahren die Abschlusskosten getilgt werden und der Rückkaufswert noch nicht den eingezahlten Beiträgen entspricht.

Wie kann ich die Werte meiner Versicherung abfragen?

Gerne können Sie hier die Wertmitteilung anfordern. Bitte beachten Sie, dass evtl. nicht zu jeder Versicherung alle Werte mitgeteilt werden können. Die gewünschte Wertmitteilung erhalten Sie dann aus Datenschutzgründen per Post.

Meine aktuellen Werte stimmen nicht mit Ihrer letzten Mitteilung überein.

Bitte berücksichtigen Sie, dass Überschüsse, die Ihnen bereits gutgeschrieben wurden, in voller Höhe garantiert sind. Eventuell vergleichen Sie im Moment die prognostizierten Überschüsse des Vorjahres mit den prognostizierten Überschüssen des aktuellen Jahres. Wir bitten Sie zu beachten, dass eine Prognose bzw. eine unverbindliche Modellrechnung keinen Leistungsanspruch bewirkt. Durch eventuelle künftige Überschussanpassungen kann es sein, dass sich die Prognose ändert; bereits gutgeschriebene Leistungen werden sich nicht ändern, auch in Zukunft nicht.

Dynamik und Werte

Warum weist mein Schreiben zur Dynamik andere Werte als meine Überschussmitteilung aus?

 

Die Überschussmitteilung wird Ihnen immer zum Schluss des Versicherungsjahres zugestellt. Ist Ihre Hauptfälligkeit, also der Jahrestag der Versicherung, zum Beispiel der 01.01., wird die Information zum Überschuss für Sie zum 31.12. berechnet. Da das Dynamikschreiben Ihnen ca. sechs Wochen vor der Hauptfälligkeit und zum Beginn der neuen Versicherungsperiode zugestellt wird, kommt es zu der Überschneidung. Sollten Sie der Dynamik nicht widersprechen, werden die Versicherungsleistungen gemäß dem Dynamikschreiben angepasst. Sollten Sie jedoch der Dynamik widersprechen, bleibt es bei den alten Versicherungssummen und die Werte der Überschussmitteilung entsprechen den aktuellen Werten.

 

Aktueller Rückkaufswert

Ich benötige zur Vorlage bei der Bank/bei einer Behörde den aktuellen Rückkaufswert. Kann ich diesen auch online anfordern?
 

Gerne können Sie als auskunftsberechtigte Person (z. B. als Versicherungsnehmer) den aktuellen Rückkaufswert online anfordern.

 

In einer multilateralen Vereinbarung haben sich die OECD- und G20-Staaten geeinigt, Steuerinformationen ab 2017 automatisch auszutauschen (Automatic Exchange of Information = AEOI). Ziel ist, durch einen transparenten globalen Datenaustausch (Common Reporting Standard – CRS) die Steuerhinterziehung weltweit zu bekämpfen. Mit Umsetzung dieser Vereinbarung in Deutschland werden Finanzinstitute verpflichtet, in bestimmten Fällen Daten an das Bundeszentralamt für Steuern zu übermitteln.

Was muss ich als Kunde wissen?

Wenn Sie nur in Deutschland der Steuerpflicht unterliegen, ändert sich für Sie nichts. 

Sollten Sie jedoch (zusätzlich) in einem anderen Land steuerpflichtig sein oder werden, teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir Ihre Daten an das Bundeszentralamt für Steuern zur Weiterleitung an die ausländische Steuerbehörde melden können. Dies betrifft sowohl natürliche Personen als auch Gesellschaften und deren beherrschende Personen.

Sollten Sie Ihre Steuersituation nicht eindeutig beantworten können, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren Steuerberater zu wenden. Er kann mit Ihnen klären, ob Sie betroffen sind.

 

Welche Daten müssen gemeldet werden?

Folgende persönliche und vertragsbezogene Daten müssen von uns an das Bundeszentralamt für Steuern gemeldet werden:

  • Name
  • Anschrift
  • Ansässigkeitsstaat (Wohnsitz)
  • Steueridentifikationsnummer
  • Geburtsdatum und -ort
  • Versicherungsscheinnummer
  • Vertragsstand (inkl. Erträgen)

Betrifft AEOI/CRS alle Versicherungsprodukte?

Grundsätzlich sind kapitalbildende Versicherungen von AEOI/CRS betroffen.

Ich bin seit längerer Zeit Kunde von Swiss Life. Betreffen mich die Änderungen?

Wenn Sie bereits einen Vertrag bei uns abgeschlossen haben und ausschließlich in Deutschland steuerpflichtig sind, waren oder werden, ergeben sich keinerlei Änderungen für Sie.

Sollten Sie inzwischen im Ausland steuerpflichtig sein oder werden, teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir Ihre Daten an das Bundeszentralamt für Steuern und damit zur Weiterleitung an die jeweilige Steuerbehörde melden können. Unabhängig davon werden wir Ihnen bei Beendigung Ihres Vertrags auf der Zahlungsverfügung für Ihr Auszahlungsguthaben die Frage stellen, ob Sie oder der von Ihnen benannte Zahlungsempfänger im Ausland steuerpflichtig sind. Ggf. erfolgt auch hier eine Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern.

Ich bin im Ausland steuerpflichtig. Wie gebe ich diese Informationen an Swiss Life weiter?

Bei Antragstellung fragen wir Sie nach allen notwendigen Informationen. Nutzen Sie hierzu unser Antragsformular. Sollten Sie als Antragsteller eine juristische Person sein, bitten wir Sie, das offizielle Formular oder alternativ eine deutsche Übersetzung davon auszufüllen und mit einzureichen.

Haben Sie bereits einen Vertrag bei Swiss Life, können Sie folgendes Formular verwenden, um uns die veränderte Steuerpflichtigkeit mitzuteilen.

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