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Betriebliche Altersversorgung

Die gesetzliche Rente wird bei vielen nicht ausreichen, damit im Alter der gewohnte Lebensstandard beibehalten werden kann. Mit einer Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung, einer sogenannten betrieblichen Altersversorgung (bAV), sorgen Sie staatlich gefördert über Ihren Arbeitgeber vor und kommen so günstig an mehr Rente.

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Sie erhalten bei Rentenbeginn eine lebenslange monatliche Rente. Häufig kombinieren Arbeitgeber auch mit weiteren Bausteinen, wie einem zusätzlichen Schutz bei Berufsunfähigkeit oder der Möglichkeit, statt der Rente eine einmalige Kapitalauszahlung zu erhalten.

Die betriebliche Altersversorgung eignet sich in der Regel für jeden Arbeitnehmer. Auch für Auszubildende, Berufseinsteiger und Familien lohnt sich diese Art der der Altersvorsorge. Denn die Umwandlung von Gehalt in Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung führt dazu, dass Sie fast die Hälfte der Steuern und Sozialabgaben sparen können. Für einen Sparbeitrag von 100 Euro verzichten Sie damit gerade einmal auf etwa 50 Euro netto. Wenn Ihr Arbeitgeber den Aufbau einer Altersversorgung fördert oder Sie Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen haben und diese ebenfalls in den Aufbau einer bAV fließen lassen, verringert sich Ihr Aufwand noch weiter.

Je früher Sie betrieblich vorsorgen, umso höher ist später Ihre monatliche Rente. Deshalb ist es bereits für Berufseinsteiger ratsam, mit dem Sparen zu beginnen. So haben Sie eine sehr lange Ansparphase und Sie können mit einem relativ geringen Aufwand über einen langen Zeitraum eine sehr gute Altersvorsorge finanzieren.

Unter betrieblicher Altersversorgung versteht man Leistungen, die der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer zur Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung zusagt. Jeder Arbeitnehmer kann außerdem Teile seiner künftigen Gehälter oder Sonderzahlungen (z. B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld) als Beiträge in eine betriebliche Altersversorgung (bAV) einzahlen (Entgeltumwandlung). So baut er sich eine Zusatzrente auf. Durch die Spareffekte bei Steuern und Sozialabgaben ist die Vermögensbildung im Rahmen der Entgeltumwandlung eine der attraktivsten Vorsorgeformen für Arbeitnehmer.

Ja, da seit 2002 jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung hat. Dieser Anspruch besteht für alle in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherten Arbeitnehmer.

Wenn der Arbeitnehmer selbst die betriebliche Altersversorgung aufgebracht hat (z. B. durch  Entgeltumwandlung), können Sie diese ruhen lassen oder teilweise privat weiterführen. Die angesparten Beiträge bleiben Ihnen in jedem Fall erhalten. Stimmt der neue Arbeitgeber zu, kann der bestehende Vertrag über den neuen Arbeitgeber weitergeführt werden. Oder das aufgebaute Kapital kann unter bestimmten Voraussetzungen in die Versorgungseinrichtung des neuen Arbeitgebers übertragen werden.

Bei Betriebsrenten, die vom Arbeitgeber allein finanziert werden, hat der Arbeitnehmer nur Anspruch auf die betriebliche Altersvorsorge, wenn zeitliche und altersmäßige Bedingungen erfüllt sind. Entscheidend ist hier der Zeitpunkt, zu dem der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Zusage zur Betriebsrente (Versorgungszusage) erteilt hat.

Da die Beiträge bei der Entgeltumwandlung automatisch vom Bruttogehalt abgeführt werden, müssen Sie dazu keine zusätzlichen Angaben in Ihrer Steuererklärung machen. Steuern und Sozialversicherungsabgaben werden erst bei Rentenbeginn fällig.

Falls Sie die monatlichen Beiträge nicht mehr zahlen können, besteht die Möglichkeit einer Beitragsfreistellung.

Sorgen Sie jetzt für das Alter vor und nutzen Sie die Vorteile einer betrieblichen Altersversorgung.

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