Risikomanagement

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Risikomanagement

Christine Heinz, Aktuarin und Leiterin der Abteilung Valuation – seit Oktober 2012 bei Swiss Life 

„Ein ungewöhnlicher Werdegang zur Aktuarin! Meinen Job finde ich einfach klasse, ich liebe die Modellwelt zur Bewertung des Unternehmens.“ 

Zugegeben, ich bin beruflich nicht den klassischen Weg gegangen. Und doch bin ich heute in einem Beruf tätig, den ich mit Herzblut und echter Begeisterung ausübe. Angefangen habe ich mit einer Ausbildung zur Arzthelferin, bevor ich in die Gastronomie gewechselt bin. Nachdem ich mein Abitur nachgeholt hatte, habe ich ein Mathematikstudium absolviert. Im Studium kam ich zum ersten Mal mit der Finanz- und Versicherungsbranche in Berührung. Zunächst habe ich dann als Mathematikerin im Bereich Bilanzmathematik und anschließend noch als Controllerin im Risikocontrolling einer Lebensversicherung gearbeitet. Von dort bin ich dann zu Swiss Life gewechselt. Mit diesem Werdegang bin ich ein gutes Beispiel dafür, dass ein klassischer geradliniger Lebenslauf nicht immer entscheidend für den beruflichen Erfolg ist. Im Gegenteil, manchmal muss man auch den Mut haben, Umwege zu nehmen. 

Als Aktuarin ist es meine Aufgabe sowohl bestehende als auch neue Versicherungsprodukte zu bewerten. Dabei verwende ich in meinem Arbeitsalltag ein internes Modell zur Bewertung des Unternehmens. Die durchgeführten Bewertungen dienen der Geschäftsleitung schließlich als Entscheidungshilfe. 

Ich bin als Aktuarin also damit befasst, die Welt in Zahlen umzuwandeln, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Daher sollten Sie vor komplexen mathematischen Aufgabenstellungen nicht zurückschrecken und ein hohes Abstraktionsvermögen mitbringen, wenn Sie sich für eine Karriere im Risikomanagement interessieren. 

Die Wertschätzung, die den Mitarbeitern hier entgegen gebracht wird, ist wirklich großartig. Sie reicht von der Anerkennung durch den eigenen Vorgesetzten über die Geschäftsleitung bis zum Mutterkonzern aus der Schweiz. Das Gehalt ist sehr attraktiv, die Abstimmungswege sind kurz und die Hierarchien in meinem Arbeitsalltag flach. 2015 bin ich zur Abteilungsleiterin befördert worden. Das hat mir noch einmal gezeigt, dass Engagement auch belohnt wird. 

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