Zurück zu Swiss Life Blog

Sportliche Abkühlung: Das sind die Wassertrends für Abenteuerlustige

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu, aber ein paar heiße Tage, an denen wir uns nichts sehnlicher wünschen als eine Abkühlung, kommen noch. Erfrischende Getränke oder das Freibad um die Ecke schaffen hier erste Abhilfe. Doch es gibt durchaus Aufregenderes! Deshalb haben wir für alle, welche mal was Neues ausprobieren wollen, die aktuellsten Trends für eine sportliche Abkühlung im Wasser zusammengestellt. Abenteuerlustige aufgepasst!

Rafting – Wildwasserfahrt auf dem „Floß“

Rafting – Wildwasserfahrt auf dem „Floß“

Das Wort „Rafting“ kommt ursprünglich aus dem Englischen. „Raft“ bedeutet übersetzt „Floß“. Beim Rafting fahren die Wassersportler in einem Schlauchboot einen Fluss hinunter. Allerdings nicht irgendeinen, sondern ein Wildwasser mit höherem Schwierigkeitsgrad. Da kann es schon mal etwas nass werden – entweder durch das Paddel vom Vordermann oder durch das vorbeirasende Wasser. In einem Boot sitzen meistens acht bis zehn Personen, die alle mit ihrem Paddel dafür sorgen, in dem tosenden Wasser nicht zu kentern. Rafting ist also das perfekte Gruppen-Event: ein bisschen Nervenkitzel und jede Menge Spaß sind Ihnen sicher.

Familie die auf einem Fluss mit einem Tubing unterwegs ist.

Tubing: Rock ‚n‘ Roll auf dem Wasser

Tubing ist Wasseraction pur und der Name ist Programm: Das englische „tube“ bedeutet übersetzt „Rohr“ oder „Schlauch“. Beim Tubing sitzen die Sportler in einem großen Gummi-Schlauchreifen und fahren flussabwärts. Gesteuert wird mit einem Doppelpaddel. So lässt sich auch die Geschwindigkeit regeln. Jeder kann selbst entscheiden, ob er sich gemütlich treiben lassen oder aktiv paddeln möchte. Durch die Nähe zum Wasser sorgt jede kleine Stromschnelle für Erfrischung und jede Welle schüttelt die Reifen-Insassen einmal durch.

Ausgestattet mit Neoprenanzug und Schutzhelm ist Tubing für Jedermann geeignet, der gesundheitlich fit und belastbar ist.

Canyoning - Mann der eine Schlucht im Wasser runterrutscht

Canyoning – Nervenkitzel vorprogrammiert

Canyoning kommt von dem englischen Wort „canyon“ – auf Deutsch „Schlucht“. Anders als beim Rafting oder Tubing haben Teilnehmer beim Canyoning keine Hilfsmittel wie Boot oder Reifen, die sie vom Wasser trennen. Beim Canyoning sind sie mittendrin! Denn unter diesem Wassersport versteht man das Begehen, Durchqueren und Entdecken von Schluchten, meistens von oben nach unten. Und zwar zu Fuß. Dabei kommen alle erdenklichen Fortbewegungsmöglichkeiten in Frage: Die Sportler laufen durch Schluchten und Wassergumpen, klettern Felswände hoch, seilen sich von oben in tiefe Schluchten ab oder springen aus der Höhe runter ins Wasser. Hier sind Abwechslung und Nervenkitzel garantiert!

Familie auf dem Wasser beim Stand Up Paddeling

Stand Up Paddeling – Ein bisschen mehr Gemütlichkeit

Für alle, die diesen Sommer nicht nur in der Sonne liegen möchten, aber auf nicht ganz so viel Abenteuer aus sind, lohnt es sich, das Stand Up Paddeling auszuprobieren. Dabei wird sich, ausgestattet mit einem Paddel, auf ein Surfboard gestellt und über meist ruhiges Gewässer gepaddelt. Es ist ein meditativer Sport, bei dem es nicht um Geschwindigkeit geht,  Wind und Wellen sind nicht wichtig. Hier stehen vielmehr der Einklang mit der Natur und die Entspannung im Mittelpunkt. Und dennoch: Es sieht leichter aus, als es ist. Beim Stehpaddeln wird vor allem die Rumpfmuskulatur trainiert und das Fortbewegen auf dem Wasser erfordert Konzentration und Balancegefühl. Sonst landet der Paddler schnell im Wasser. Aber das gehört dazu und ist gerade jetzt im Sommer ja auch gar nicht so schlimm. Also: Ausprobieren lohnt sich!

© Fotos: thinkstock 

×