Entspannter zur Arbeit: 5 Tipps für Pendler

Immer mehr Menschen pendeln. Ob Sie hunderte von Kilometern auf der Autobahn zubringen, stundenlang im Großstadtstau stehen oder in der Bahn ein wenig Schlaf nachholen – der Arbeitsweg kann stressig sein, muss es aber nicht.

Ein Mensch, der in Deutschland 70 Jahre alt wird, verbringt hochgerechnet 4 Jahre seines Lebens damit, zwischen Zuhause und Arbeit hin und her zu pendeln. Dabei hat die Zahl der Pendler hierzulande im Jahr 2016 ein neues Rekord-Hoch erreicht. Rund 60 % der Arbeitnehmer pendeln, wie eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn ergab. Die tägliche Fahrt zur Arbeit ist für viele eine wohltuende Distanz zwischen Job und Privatleben. Für andere wiederum wird sie zunehmend zu einer zusätzlichen Belastung. Dabei ist mehr Abstand zwischen Arbeitsplatz und Zuhause gut für die Entspannung und eine ausgewogenere Work-Life-Balance. Der Kopf hat Zeit, vom Geschäftsmodus in den Privatmodus umzuschalten. Selbst die Fahrt im Berufsverkehr kann Sie entschleunigen, wenn Sie wissen wie. Damit Sie die Zeit im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln stressfrei nutzen, haben wir hier 5 Tipps für ein entspanntes Pendeln.

5 Tipps für Pendler

Tipp 1: Großzügige Pufferzeiten einplanen
Auch wenn Sie jeden Tag dieselbe Strecke fahren, planen Sie genug Zeit ein, um bei einem eventuell längeren, unkalkulierbaren Stau nicht nervös zu werden. Freuen Sie sich, wenn es mal schneller geht. Sollten Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein, entspannt es ungemein, nicht auf den letzten Drücker umsteigen zu müssen.

Genervter Mann im Auto

Tipp 2: Fahrstrecke ab und zu ändern
Wer jeden Tag die gleiche Strecke fährt, wird leichter unaufmerksam. Besser ist es, ab und an seine Fahrstrecke zu variieren. Eine Auffahrt später nehmen, im Ort durch ein andere Straße fahren: Kleine Abwechslungen helfen, die tägliche Routine zu durchbrechen und konzentriert zu bleiben. Fahren Sie mit Bahn und Bus, dann ist es allerdings besser, die gewohnte Fahrstrecke beizubehalten, da Sie bereits die Umstiegszeiten und die besten Anschlüsse kennen. Weil längeres Stehen in öffentlichen Verkehrsmitteln stresst, sollten Sie überlegen, ob Sie eine längere Fahrzeit zugunsten eines Sitzplatzes in Kauf nehmen. 

Tipp 3: Zeit sinnvoll nutzen
Sie können sich besser entspannen, wenn Sie im Auto Musik und Hörbücher hören oder beispielsweise mit Hörprogrammen Fremdsprachen lernen. Bahnfahrer sind gegenüber Autofahrern, was das Zeittotschlagen angeht, etwas im Vorteil. Sie können sich zusätzlich in ein Buch vertiefen oder am Laptop arbeiten. Schlafen sollten auch Bahnfahrer nicht, denn das bringt den Bio-Rhythmus durcheinander.

Tipp 4: Fahrgemeinschaften bilden
Wenn Sie auf dem Weg zur Arbeit mal wieder im Stau stehen, schauen Sie sich mal um, wie viele Personen in den Fahrzeugen vor und neben Ihnen sitzen. Häufig nur eine. Wo die Chance besteht, sollten Pendler Fahrgemeinschaften bilden. Das ist zum einen viel umweltfreundlicher zum anderen schont es die Nerven. Fahrer und Mitfahrer können sich unterhalten oder Musik hören. Dabei entspannen die Mitfahrer und der Fahrer bleibt wach und aufmerksam.

Fahrgemeinschaft Mann als Fahrer und Frau als Beifahrerin

Tipp 5: Nicht mit Ärger ins Auto steigen
Die gefährlichere Strecke für Pendler ist der Heimweg. Nicht nur, dass wir am Abend kaputt sind von den Anstrengungen des Tages, sondern in unserem Kopf schwirren viele Eindrücke umher, die wir verarbeiten müssen. Hatten Sie Stress oder Streit im Job, dann sollten Sie nicht direkt danach ins Auto steigen. Gehen Sie kurz an der frischen Luft spazieren, lenken Sie sich ab, kommen Sie runter, dann fahren Sie entspannter und sicher in den verdienten Feierabend.

Lachende Frau am Steuer fährt in den Sonnenuntergang

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