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Private Altersvorsorge: Jetzt noch maximale staatliche Förderung für 2017 sichern.

Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es bei betrieblicher Altersversorgung und bei Riester- und Rürup-Renten gibt.

365 Tage Urlaub – viel Zeit für Dinge, die Sie in Ihren Arbeitsjahren unter Umständen verpasst haben. Ein heutiger Rentner hat im Durchschnitt 20 Jahre Zeit*, sich seine bisher unerfüllten Lebensträume zu verwirklichen. Egal, ob eine Traumreise, ein Fallschirmsprung oder der Kauf eines Oldtimers – oftmals reicht die gesetzliche Rente hierfür nicht aus. 

Aber auch die private Altersvorsorge stellt viele vor Herausforderungen, da es aktuell kaum noch Zinsen am Markt gibt. Wenn man auf die Meinung von Finanzexperten hört, ist ein Ende der „Zins-Dürre“ noch lange nicht in Sicht**. Viele Bürger sind deshalb verunsichert, wie sie ihr Geld sicher und mit einer möglichst hohen Rendite fürs Alter anlegen sollen und stellen sich die Frage, ob sich die private Altersvorsorge überhaupt noch lohnt. 

Dabei wird oft nicht bedacht, dass es Alternativen gibt. Der Staat hat verschiedene Möglichkeiten geschaffen, der drohenden Altersarmut in Deutschland entgegenzuwirken. Hierbei unterstützt er die Bürger mit staatlichen Zulagen und Steuerersparnissen, die zu einer höheren Rendite führen.

1. Riester-Rente:

Wussten Sie, dass die Bundesregierung im vergangenen Jahr Zulagen in Höhe von rund 1.000 Mio. Euro allein für private Riester-Verträge subventioniert hat?*** 

Um die volle Zulage von 154 Euro jährlich zu erhalten, müssen Sparer mindestens 4 Prozent ihres Bruttogehaltes einzahlen (höchstens 2.100 Euro/Jahr). Weitere Zulagen gibt es für Kinder oder als Berufseinsteiger. Um die Zulage zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden.

Grundzulage

154 Euro

Kinderzulage pro Kind
(bis 31. Dezember 2007 geboren

185 Euro

Kinderzulage pro Kind
(ab 1. Januar 2008 geboren)

300 Euro

Maximaler Sonderausgabenabzug

2.100 Euro

Berufseinsteigerbonus
(Kunde bei Abschluss jünger als 25 Jahre)

Einmalig 200 Euro

Sparer, die bereits in einen Riester-Vertrag einzahlen, sollten bis zum Jahresende überprüfen, ob sie genug Geld einzahlen, um die volle Grundzulage für 2017 zu erhalten. Sollte dies nicht der Fall sein, ist es sinnvoll, die Beitragszahlung mit einer Einmalzahlung dementsprechend zu erhöhen. Damit sichern Sie sich die höchstmögliche Rendite. Sollten Sie sich noch unsicher sein, dann fragen Sie sich selbst: Wo bekommen Sie für 2.100 Euro (oder weniger) Sparbeitrag derzeit Zinsen in Höhe von 154 Euro? 

Die staatliche Grundzulage soll übrigens zum 1. Januar 2018 auf 175 Euro pro Jahr erhöht werden! 

Ein Riester-Vertag ist somit nicht nur eine sichere Alternative, lukrativ für Ihr Alter vorzusorgen – er bietet Ihnen darüber hinaus höhere Renditechancen als die meisten herkömmlichen sicheren Anlagemöglichkeiten Ihnen versprechen.

2. Betriebliche Altersvorsorge (bAV):

Neben der Möglichkeit zu „riestern“, können Arbeitnehmer im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber steuerbegünstigt für ihre Rente vorsorgen. 

In Deutsch­land haben Arbeitnehmer seit dem 01.01.2002 einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung in der bAV. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, aus der der Arbeitgeber auswählen kann. Eine bekannte Variante ist die Entgelt­umwandlung in Form einer Direktversicherung: Hier zahlt der Arbeitnehmer seine Beiträge aus dem Brutto­gehalt und spart dabei Steuern und Sozial­abgaben. Viele Arbeitgeber bezuschussen den Sparbeitrag, so dass sich die bAV für viele lohnt.

Hier ein Beispiel:

 

ohne bAV

mit bAV

Monatliches Bruttogehalt

2.000,00 Euro

2.000,00 Euro

abzgl. Gehaltsumwandlung zur bAV

0,00 Euro

50,00 Euro

Gesamt Brutto

2.000,00 Euro

1.950,00 Euro

Steuern (inkl. KiSt und SolZ)

 - 219,55 Euro

 - 206,86 Euro

Sozialabgaben

 - 411,50 Euro

 - 401,22 Euro

Nettoverdienst

1.368,95 Euro

1.341,92 Euro

Beitrag für die Altersvorsorge

0,00 Euro

50,00 Euro

Effektivaufwand pro Monat

 

27,02 Euro

Berechnungsbeispiel ohne Gewähr, Stand 01/2017. Grundlage: männlicher Arbeitnehmer, Bruttoeinkommen 2.000,00 €, Wohnsitz Hamburg, ledig, 25 Jahre, keine Kinder, Steuerklasse 1, kirchensteuerpflichtig, Krankenversicherungssatz 14,60 % + 0,90 % = 15,50 %. Monatlicher Beitrag zur Direktversicherung in Höhe von 50,00 Euro.

Sparvorteil für Arbeitnehmer: Aufgrund der Steuerersparnisse sowie Einsparungen bei der  Sozialversicherung zahlt der Arbeitnehmer für 50,00 Euro Beitrag nur 27,02 Euro – also nur ca. die Hälfte aus eigner Tasche.

Auch in der bAV gibt es Höchstbeiträge, mit denen Sie sich indirekt höchstmögliche Vorteile sichern können. Der Höchst­bei­trag, den Sie steuer- und sozialversicherungsfrei einzahlen können beträgt aktuell 254 Euro monatlich bzw. 3.048 Euro  jährlich (2017). Unter speziellen Umständen  sind weitere 1.800 Euro im Jahr steuerfrei möglich (sofern kein pau­schal ver­steu­er­ter Ver­trag [§ 40b EStG] vor 2005 abge­schlos­sen wurde). Überprüfen Sie auch hier, ob Sie Ihren Beitrag erhöhen können, um sich möglichst hohe Vorteile zu sichern.

Die gute Nachricht: Das vom Bundestag frisch verabschiedete BRSG  (=Betriebsrentenstärkungsgesetz) verpflichtet Arbeitgeber zukünftig, die Betriebsrente ihrer Mitarbeiter zu fördern. Zahlen Angestellte durch die Gehalts- bzw. Entgeltumwandlung in eine betriebliche Altersversorgung ein, muss die Firma einen Zuschuss zahlen****. Diese Regelung tritt für neu abgeschlossene bAV-Verträge ab dem 01.01.2019 und für alle bereits bestehenden bAV-Verträge ab 2022 in Kraft. Warten sollte Sie dennoch nicht, da sich die „Geschenke vom Staat“ in Form von Steuerersparnissen für viele Arbeitnehmer lohnen. Zeit ist Geld – und je eher Sie sich für eine Betriebsrente entscheiden, umso besser. 

 

3. Rürup-Rente (Basisrente):

Die Rürup-Rente, auch Basis-Rente genannt, lohnt sich speziell für Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen – sowie für angestellte „Gutverdiener“, die über eine zusätzliche Altersvorsorge nachdenken. Im Jahr 2017 können Sie 84% des Beitrages steuerlich absetzen. Auch hier gilt: Machen Sie den Altersvorsorge-Check und sichern Sie sich höchstmögliche Vorteile für 2017!

Warum Swiss Life der richtige Partner für die Rürup-Rente ist und welche Vorteile mit Swiss Life verbunden sind, erfahren Sie hier.

Fazit:

Um möglichst lukrativ vorzusorgen, sollten Sie regelmäßig – insbesondere zum Jahresende – Ihren persönlichen Altersvorsorge-Check machen. Nutzen Sie die vollen staatlichen Zuschüsse? Lassen sich die Steuerersparnisse noch optimieren? Gibt es weitere Vergünstigungen, die Ihnen noch nicht bekannt sind? Wir unterstützen Sie gerne. Lassen Sie sich rechtezeitig beraten, damit Sie bis zum 31.12.2017 die Chance auf maximale Ausnutzung der Zuschüsse nicht verpassen. Für einen sorgefreien Ruhestand und finanzielle Unabhängigkeit im Alter.   

*Quelle Statista: Deutsche Rentenversicherung, herkunftsnachweis: deutsche-rentenversicherung.de, Veröffentlichung 2016

**Quelle: http://www.dasinvestment.com/nc/investments/maerkte/news/datum/2015/06/16/die-niedrigzinsphase-koennte-noch-20-jahre-anhalten/, ausgelesen am 31.08.2016

***Quelle: 25. Subventionsbericht der Bundesregierung, Seite 321

**** Der Zuschuss beträgt 15% des umgewandelten Entgelts, soweit der Arbeitgeber eine Sozialversicherungsersparnis hat. Tarifvertragliche Regelungen können hiervon abweichen.

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