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So machen Sie Ihren Garten sommertauglich

Im Sommer verlagern viele ihren Lebensmittelpunkt vom Wohnzimmer in den Garten. Die Tage werden länger, die Haut dunkler und die Haare heller. Bevor man jedoch Hängematte und Liegestuhl genießen kann, ist im Garten noch einiges zu tun. Mit diesen Tipps erstrahlt Ihr Garten in voller Sommerpracht!

Bewässerung

Während der heißen Jahreszeit benötigen Blumen, Bäume und Rasen deutlich mehr Wasser. Statt den Garten jedoch mit kostbarem Trinkwasser zu gießen, bietet es sich an, wertvolles Regenwasser für den Sommer zu sammeln und gezielt zu nutzen. Durch eine Zisterne oder eine Regentonne sparen Sie Geld und schonen die Umwelt. Und auch Ihre Pflanzen freuen sich. Denn das Wasser von oben ist kalkarm und daher sehr weich.

Blumen werden mit Gartenschlauch gegossen

Rasen

Durch pralle Sonne, intensive Nutzung und lange Trockenheit wird der Rasen im Sommer mehr als in anderen Jahreszeiten beansprucht und bedarf einer besonderen Pflege. Bei der Bewässerung des Rasens kommt es auf die richtige Tageszeit an. Da der Rasen in der Mittagssonne trotz bzw. gerade wegen des Gießens verbrennt, eignen sich für die Bewässerung eher die Morgen- oder Abendstunden. Achten Sie auf ausreichend Wasser, denn eine zu geringe Menge erreicht oftmals gar nicht die Wurzeln. In der wirklich trockenen Zeit sollte der Rasen bei jedem Gießen mindestens eine halbe Stunde bewässert werden. Bevor Sie den Rasen im Frühling das erste Mal mähen, sollte er mit einem Rechen von Zweigen und Laubresten befreit werden. Wenn Sie Zeit beim Mähen sparen möchten, empfiehlt sich ein automatischer Rasenmäher. Schneiden Sie den Rasen nicht zu kurz, da sich sonst der Neuaustrieb verzögert und schnell kahle Stellen auftauchen können. Damit der Rasen gesund und dicht wächst, sollte außerdem mindestens zweimal pro Sommer ein Dünger aufgetragen werden. Hierbei kommt es auf eine ausgewogene Mischung aus Stickstoff, Phosphor und Kalium an, durch die der Rasen strapazierfähig und widerstandsfähig gegen Trockenheit wird. .

Rasen in der Sonne

Blumenbeete

Blumenbeete sollten für den Sommer nicht umgegraben, sondern aufgelockert werden. Dadurch wird die Erde besser belüftet und kann Niederschlag leichter aufnehmen. Verwenden Sie zum Auflockern am besten eine Harke. Gleichzeitig können Sie Unkraut und abgestorbene Pflanzenreste entfernen. Anschließend mischen Sie etwas frische Blumenerde und ein wenig Rindenmulch in den lockeren Boden. Dadurch beugen Sie der Entstehung von neuem Unkraut vor. Bei dieser Gelegenheit bietet es sich an, auch ein wenig Dünger in die Beete einzuarbeiten. Verwenden Sie organischen Dünger, der reich an Stickstoff ist. Einfach locker um die Pflanzen herumstreuen und mit einer Harke leicht in die Erde einarbeiten.

Verschiedenfarbige Blumen blühen

Obstbäume und Ernte

Ob Apfel, Kirsche, Birne oder Pflaume – Obstbäume sind in großen und kleinen Gärten sehr beliebt. Doch für eine reiche Ernte bedarf es einiger Pflege. So spielt der richtige Schnitt der Bäume eine entscheidende Rolle und kann je nach Bestand den umfangreichsten Teil der Gartenarbeit ausmachen. Wichtig dabei ist der richtige Zeitpunkt. Die meisten Obstbäume und Sträucher sollten Sie im Frühjahr schneiden, damit der Baum richtig austreibt und viele Früchte trägt. Kirschbäume werden direkt nach der Ernte (meist im Juli) zurückgeschnitten. Damit genügend Licht an den unteren Teil des Baumes gelangt, ist es wichtig, die Baumkrone immer wieder ein wenig auszudünnen. Entfernen Sie auch totes Holz vom Baum und kürzen Sie Äste, die bereits mehrere Jahre hintereinander Früchte getragen haben. Früchte an „jüngeren“ Ästen sind meist von besserer Qualität.

Lesen Sie jetzt die besten Tipps, um Obst richtig einzukochen!

Reife rote Äpfel am Baum

Ob bei der Ernte auf der Leiter oder im Umgang mit Schere, Rechen oder Säge: Ein Unfall passiert schneller als man denkt. Daher ist Vorsicht bei der Gartenarbeit geboten. Auch sollten Sie nicht allein im Garten arbeiten, sondern stets jemanden in der Nähe haben, der im Bedarfsfall Hilfe holen kann. Passiert trotz aller Umsicht ein Unfall bei der Gartenarbeit, schützt Sie eine Unfallversicherung zumindest vor den finanziellen Folgen.

Äste eines Baumes werden gekürzt

© Fotos: thinkstock

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