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Erfahren Sie jetzt in unserem Expertentipp, warum gerade in jungen Jahren eine BU-Versicherung sinnvoll ist.

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) ist gerade für junge Menschen besonders sinnvoll, da sie in der Regel noch keine gesundheitlichen Einschränkungen beziehungsweise Vorerkrankungen und erst recht noch keine körperlich risikoreichen Jobs haben.

Kind mit Fußball in der Hand vor Tor

Die Kundenfrage:

Freunde haben für ihren Sohn eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Ist das nicht überflüssig? 

Unsere Antwort:

Im Gegenteil: Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) ist gerade für junge Menschen besonders sinnvoll, da sie in der Regel noch keine gesundheitlichen Einschränkungen beziehungsweise Vorerkrankungen und erst recht noch keine körperlich risikoreichen Jobs haben. Die Police läuft bis zum Ende der Versicherungsdauer, in der Regel bis zum 65. oder 67. Lebensjahr – und steht selbst dann nicht infrage, wenn das Kind später zum Beispiel Sprengmeister werden möchte. Die günstigen Beiträge aus der Schulzeit bleiben – abgesehen von wenigen Tarifen – ein Leben lang erhalten, unabhängig von der späteren Berufswahl. 

Wer als Erwachsener eine BU-Police abschließt, muss dagegen bei gefährlichen oder körperlich risikoreichen Berufen mit hohen Prämien rechnen oder damit, dass er womöglich gar nicht versichert werden kann. Ein weiterer Vorteil eines Vertragsabschlusses in jungen Jahren: Die Beiträge können später sogar sinken. Beim Wechsel in einen risikoärmeren Beruf oder bei Erreichen eines anerkannten Bachelor­Abschlusses während der Versicherungsdauer kann der heutige Schüler in einen günstigeren Tarif eingestuft werden. 

Möglich ist ein BU-Schutz für Kinder ab zehn Jahren. Im Fall einer Berufs- beziehungsweise Schulunfähigkeit erhalten Sohn oder Tochter die vertraglich vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente, die bis zu 1.000 Euro im Monat betragen kann – und das zurzeit schon ab einem Betrag von 20 Euro im Monat. Eine Schulunfähigkeit liegt in der Regel vor, wenn der Nachwuchs infolge einer ärztlich bestätigten Krankheit, einer Körperverletzung oder Pflegebedürftigkeit für sechs Monate ununterbrochen außerstande sein wird, am regulären Schulunterricht teilzunehmen. Mit dem Geld aus der Versicherung kann beispielsweise im Idealfall bei einer schweren Krankheit die adäquate medizinische Versorgung gewährleistet werden. Die Leistungen ermöglichen es etwa, Medikamente zu finanzieren, die nicht von den gesetzlichen Kassen bezahlt werden, oder ein Elternteil vorübergehend im Krankenhaus unterzubringen („Rooming-in“). 

Im Laufe des Lebens, etwa bei familiären oder beruflichen Veränderungen, kann die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente erhöht werden. Diese sogenannte Nachversicherungsgarantie versteht sich ganz ohne weitere Gesundheitsprüfung. Diesem Check müssen sich bei der Erstanmeldung allerdings auch Kinder unterziehen.

Mehr Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler von Swiss Life finden Sie hier oder Sie vereinbaren direkt einen unverbindlichen Beratungstermin.

Fotos: istockphotos.com/Henglein and Steets

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