Früher in Rente…
In ein Arbeitszeitskonto kann vereinbarungsgemäß die gesamte vom Mitarbeiter geleistete Mehrarbeit einfließen – also Überstunden, nicht genommener Urlaub etc. Diese Zeit wird gutgeschrieben und zu einem späteren Zeitpunkt für eine Freistellung verwendet, die häufig dem Vorruhestand dient. Außerdem können zusätzliche Zahlungen, wie Weihnachtsgeld oder Prämien und sogar Teile des laufenden Gehalts angerechnet werden.
Die Verwendungsmöglichkeiten dieser angesparten Zeit sind vielfältig, so erlaubt sie etwa den Übergang in die Altersteilzeit oder einen früheren Renteneinstieg – ein wichtiger Punkt, da die staatliche Förderung zur Altersteilzeit 2009 ausläuft.
Prinzipiell ist es auch möglich, das Arbeitszeitkonto für eine längere Auszeit zu nutzen, etwa für ein Sabbatical von drei bis sechs Monaten.