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Ins Berufsleben (ver)sicher(t) starten
 
Mit dem Eintritt ins Berufsleben werden Versicherungen erstmals zum Thema für junge Leute.
 

Trotz aller Freude über den Ausbildungsplatz sollten Schulabgänger nicht vergessen, dass mit dem Berufsleben auch neue Risiken auf sie zukommen. Der Rat von Branchenvertretern wie auch von Verbraucherschützern: Jeder Berufsanfänger sollte sich möglichst früh mit den Themen Versicherungen und Vorsorge beschäftigen. Da die gesetzliche Rente im Alter für sie nicht mehr ausreichen wird und zudem weitere Risiken bestehen, müssen sich schon junge Leute um private Absicherung Gedanken machen.

Ein absolutes "Muss": eine private Haftpflichtversicherung. Beginnt die Ausbildung aber direkt nach dem Schulabschluss, sind Auszubildende in der Regel über den Vertrag der Eltern mitversichert. Ähnliches gilt auch für die Rechtsschutzversicherung.

Eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit aufgrund von Unfall oder Krankheit ist gerade für junge Leute wichtig. Was viele vergessen: Die gesetzliche Rentenversicherung leistet erst, wenn der Versicherte mindestens 60 Monate Beiträge eingezahlt hat. Zur Überbrückung eignet sich die Kombination einer günstigen Risikolebensversicherung mit einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ).

Oder der Azubi schließt eine Altersvorsorge mit BUZ ab. Aufgrund des niedrigen Einstiegsalters und der daraus resultierenden langen Laufzeit können fondsgebundene Angebote besonders renditestark sein.
Tipps zum Weiterlesen:
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat auf seiner Website einen umfassenden Bereich rund um Azubis und gesetzliche Rentenversicherung (GRV) gebaut, in dem zum Beispiel auch Fragen zu Wehr- und Zivildienst beantwortet werden. Eine Broschüre des GDV-Jugendportals Safety 1st stellt die unterschiedlichen Vorsorgewege – GRV, bAV oder Lebensversicherungen – anschaulich vor.