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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Selbst ist die Frau!

Warum der Ehemann nicht für beide planen sollte

Auch in modernen Partnerschaften kommen an einem Punkt plötzlich traditionelle Rollenmuster ins Spiel: Wenn es um die Planung der Altersvorsorge geht, verlassen sich immer noch viele Frauen allein auf ihren Ehemann. Warum das nicht immer eine gute Idee ist, lesen Sie hier – auch wenn die folgenden Statements zugegebenermaßen auf Verallgemeinerungen beruhen.

Frauen haben geringere Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung, weil …

… sie bei gleicher Arbeit weniger verdienen.
Auch heute bekommen Männer für die gleiche Tätigkeit bis zu 25 Prozent mehr Geld.


… typische Frauenberufe schlechter bezahlt werden.
Beispielsweise verdient eine Buchhändlerin weniger als ein Autoverkäufer mit Umsatzbeteiligung.


… sie auch ohne Kinder häufiger Pausen in der Berufstätigkeit haben.
So ist etwa die Pflege Angehöriger meist Frauensache.


… sie beruflich eher zugunsten des Mannes zurückstecken.
Auch im 21. Jahrhundert unterstützt häufiger die Frau die Karriere des Mannes als umgekehrt.


… sie häufiger Teilzeit arbeiten oder geringfügig beschäftigt sind.
Das trifft übrigens nicht nur für Mütter mit kleinen Kindern zu. Steuerliche Regelungen wie das Ehegattensplitting sorgen dafür, dass sich ein Vollzeitjob für manche Ehefrau nicht lohnt. So entscheiden sich auch kinderlose Paare dafür, dass der Mann Karriere macht oder zumindest der Hauptverdiener ist und die Frau nur etwas dazu verdient.

Frauen haben weniger Geld aus einer Betriebsrente zu erwarten.

Die betriebliche Altersversorgung ist für Frauen u. a. deshalb weniger attraktiv, weil sie häufiger den Arbeitgeber wechseln oder in Berufen arbeiten, in denen sich Arbeitgeber seltener an der Finanzierung der Altersvorsorge beteiligen.

Frauen bekommen weniger Geld aus privaten Lebens- oder Rentenversicherungen, da…

… sie weniger Geld zur Anlage zur Verfügung haben.
Die Gründe? Siehe oben.


…sie später eine private Versicherung abschließen.
Frauen beschäftigen sich weniger gerne mit langfristiger Finanzplanung als Männer. Auch stellen sie eher die eigene Altersvorsorge zugunsten der Familie zurück.

Sobald aus einem Ehepaar eine Familie wird, wird der Mann zum Hauptverdiener.

Entgegen einer weitverbreiteten Meinung ist nicht die erste Zeit nach der Geburt des Kindes das Problem, wenn die Mutter vorübergehend aus dem Job aussteigt: Drei Jahre lang ist sie beitragsfrei gesetzlich rentenversichert.


Erst die Jahre danach wirken sich negativ auf die Höhe der Rente aus – wenn die Frau nämlich wie die Mehrheit ihrer Geschlechtsgenossinnen nur noch Teilzeit arbeitet. Oder eine lukrative Karriere zugunsten eines weniger stressigen, aber auch schlechter bezahlten Arbeitsplatzes aufgibt, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können.

Männer übersehen die besonderen Anforderungen an die Altersvorsorge von Frauen.

Auch wenn es meist unabsichtlich geschieht: Die Erfahrung zeigt, dass bei der Planung der Altersvorsorge die Bedürfnisse der Männer mehr Gewicht bekommen als die der Ehepartnerinnen.