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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Weg mit dem Speck!

So wird der Versicherungsordner schlanker

Tipp für Ehepaare: Doppelversicherungen vermeiden

Doppelt hält besser? Nicht immer. So sind bei Ehepartnern viele (Doppel-) Versicherungen schlicht überflüssig. Daher sollten sich gerade Jungverheiratete Zeit nehmen, sich gemeinsam hinzusetzen und Lebens- wie auch Sachversicherungen unter die Lupe zu nehmen.

Wie Verheiratete bei Sachversicherungen sparen können

  • Nutzen Sie zum Beispiel bei der Privathaftpflicht oder bei der Auslandskrankenversicherung Familientarife. Bei Standardprodukten wie einer Rechtsschutzversicherung ist normalerweise der Ehepartner automatisch mitversichert, manchmal müssen Sie eine Heirat jedoch Ihrem Versicherer ausdrücklich melden.

  • Häufig bieten Versicherer Lebensgefährten, die eine gemeinsame Adresse haben, zwar dieselben Konditionen wie Verheirateten an. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Paare diese Vergünstigungen noch nicht ausschöpfen.

  • Außerdem hat der Leistungsumfang mancher Sachversicherungen eigentlich nichts mit dem Familienstand zu tun. Beispiel Hausratversicherung: Da eine Heirat in der Regel Anlass ist, dauerhaft einen gemeinsamen Haushalt zu gründen, gehört diese dennoch bei einem umfassenden Check dazu.

  • Haben Sie zwei Fahrzeuge, kann bei der Kfz-Versicherung ein Zweitwagentarif günstiger sein. Bei einem gemeinsamen Auto sollten Sie vergleichen, wer die bessere Schadenfreiheitsklasse hat. Wenn sich bereits beide eine gute SF-Klasse erarbeitet haben, dann aber nur noch ein gemeinsames Auto halten, sollte alle paar Jahre der Versicherungsnehmer wechseln, damit dieser Rabatt nicht verloren geht.

  • Es kann sich lohnen, mehrere Versicherungen bei einem Anbieter zu bündeln – manche Versicherer geben hierfür einen Nachlass.

Wie Verheiratete von Riester profitieren

Selbstständige und Freiberufler zählen in der Regel nicht zu den Förderberechtigten bei der Riester-Rente. Das ändert sich jedoch, wenn der Ehepartner rentenversicherungspflichtiger Angestellter oder Beamter ist. Spart der Förderberechtigte bereits mit einem Riester-Vertrag, sollte der andere unbedingt auch einen eigenen Vertrag abschließen. Als sogenannter mittelbar Förderberechtigter erhält er dann die staatlichen Zulagen, muss aber selbst nur einen jährlichen Eigenbeitrag von 60 Euro leisten.

Des Weiteren kann sich durch die Heirat – bei gewählter Zusammenveranlagung – die steuerliche Situation derart geändert haben, dass evtl. zusätzlich eine Aufstockung des Eigenbeitrags des förderberechtigten Partners sinnvoll sein kann. Bei Riester-Sparern ist nach der Heirat eine Überprüfung der Beiträge und der steuerlichen Förderung auf jeden Fall angeraten.

Spartipp: Bestehende Versicherungen aufstocken statt neue Verträge abschließen

Einige Versicherer bieten an, bestehende Versicherungen unkompliziert im Rahmen der sogenannten Nachversicherungsgarantie an die neue Lebenssituation anzupassen. So ist sichergestellt, dass der Leistungsumfang, den der Versicherte als Single vereinbart hat, auch für einen Verheirateten ausreicht. So kann es sich lohnen, wenn beide Ehepartner bestehende Lebens- oder Rentenversicherungen aufstocken, anstatt einen weiteren Vertrag abzuschließen.

Doch Achtung: Üblicherweise muss diese Nachversicherungsgarantie innerhalb von drei Monaten ab dem Ereignis (z.B. Heirat oder Immobilienerwerb) beantragt werden.

Ein Tipp zum Schluss

Der Versicherungs- und Vorsorgecheck sollte unbedingt von beiden Partnern gemeinsam gemacht werden. Leider überlassen auch im 21. Jahrhundert noch viele Frauen ihren Männern die Initiative. Warum dies gerade im Hinblick auf Altersvorsorge keine gute Idee ist, findet frau im Beitrag Selbst ist die Frau! Warum der Ehemann nicht für beide planen sollte.