5 Tipps für Pendler

Immer mehr Menschen sind Pendler. Ob Sie hunderte von Kilometern auf der Autobahn zubringen, stundenlang im Großstadtstau stehen oder in der Bahn ein wenig Schlaf nachholen, pendeln kann stressig sein, muss es aber nicht. Im Grunde ist mehr Distanz zwischen Arbeitsplatz und Zuhause gut für die Entspannung. Der Kopf hat Zeit, vom Geschäftsmodus in den Privatmodus umzuschalten. Selbst der Kampf im Berufsverkehr kann entschleunigen, wenn Sie wissen wie. Unsere Tipps helfen Ihnen, Ihren täglichen Arbeitsweg ohne Stress zu bewältigen.

Tipp 1: Großzügige Pufferzeiten einplanen

Auch wenn Sie jeden Tag dieselbe Strecke fahren, planen Sie genug Zeit ein, um bei einem eventuell längeren, unkalkulierten Stau nicht nervös zu werden. Freuen Sie sich, wenn es mal schneller geht. Sollten Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein, entspannt es ungemein, nicht auf den letzten Drücker umsteigen zu müssen.

Tipp 2: Fahrstrecke ab und zu ändern

Wer jeden Tag die gleiche Strecke fährt, wird leichter unaufmerksam. Besser ist es, ab und an seine Fahrstrecke zu variieren. Eine Auffahrt später nehmen, im Ort durch ein andere Straße fahren: Kleine Abwechslungen helfen, die tägliche Routine zu durchbrechen und konzentriert zu bleiben. Fahren Sie mit Bahn und Bus, dann ist es allerdings besser, die gewohnte Fahrstrecke beizubehalten, da Sie bereits die Umstiegszeiten und die besten Anschlüsse kennen. Weil längeres Stehen in öffentlichen Verkehrsmitteln stresst, sollten Sie überlegen, ob Sie eine längere Fahrzeit zugunsten eines Sitzplatzes in Kauf nehmen.

Tipp 3: Zeit sinnvoll nutzen

Sie können sich besser entspannen, wenn Sie im Auto Musik und Hörbücher anhören oder mit CDs Fremdsprachen lernen. Bahnfahrer sind gegenüber Autofahrern, was das Zeittotschlagen angeht, etwas im Vorteil. Sie können sich zusätzlich in ein Buch vertiefen oder am Laptop arbeiten. Schlafen sollten auch Bahnfahrer nicht, denn das bringt den Bio-Rhythmus durcheinander.

Tipp 4: Fahrgemeinschaften bilden

Wo die Chance besteht, raten Experten, sollten Pendler Fahrgemeinschaften bilden. Das ist zum einen umweltfreundlicher zum anderen schont es die Nerven. Fahrer und Mitfahrer können sich unterhalten oder Musik hören. Dabei entspannen die Mitfahrer und der Fahrer bleibt wach und aufmerksam.

Tipp 5: Nicht mit Ärger ins Auto steigen

Die gefährlichere Strecke für Pendler ist der Heimweg. Nicht nur dass wir am Abend kaputt sind von den Anstrengungen des Tages sondern in unserem Kopf schwirren viele Eindrücke umher, die wir verarbeiten müssen. Hatten Sie Stress oder Streit im Job, dann sollten Sie nicht direkt danach ins Auto steigen. Gehen Sie kurz an der frischen Luft spazieren, lenken Sie sich ab, kommen Sie runter, dann fahren Sie entspannter und sicher in den verdienten Feierabend.