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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Mobbing – Wenn das Büro zur persönlichen Hölle auf Erden wird

Mobbing und seine Folgen

Nicht jeder kleine Scherz ist gleich Mobbing, Späße und von Zeit zu Zeit ein Witz können sogar das Betriebsklima fördern. Sobald Albernheiten aber zu Anfeindungen und Diskriminierungen werden, ist von Mobbing die Rede. Erschreckende 15 % der Befragten haben nach einer aktuellen Umfrage von Statista angegeben, schon im beruflichen Umfeld gemobbt worden zu sein. Die Folgen von schwerem Mobbing sind oft gravierend. Sowohl psychische als auch körperliche Erkrankungen lassen sich auf die gemeinen Angriffe von Kollegen zurückführen. Von Schlaflosigkeit und Konzentrationsstörungen über Magenschmerzen bis hin zu Angstzuständen und Depressionen – der seelische Druck, dem die Opfer der Psycho-Attacken ausgeliefert sind, kann heftige Reaktionen hervorrufen. Mobbing schadet auch den Unternehmen und sogar der Gesellschaft. Denn Krankheitstage und Fehlzeiten sind keine Seltenheit – und bedeuten für die Unternehmen hohe Kosten. Gestresste und verängstigte Mitarbeiter sind unkonzentriert und machen häufiger Fehler, was in einigen Berufen sogar zur Gefährdung der Sicherheit des Mitarbeiters und anderer führen kann. Kündigt der Betroffene schließlich aufgrund von zu starker Belastung, muss das Unternehmen Geld und Mühe investieren um einen Nachfolger zu finden. Hinzu kommen teure Arztbesuche und Medikamente. Das belastet die Krankenkassen und wirkt sich auf die Gesundheitskosten und somit auf die Beiträge aus.

Ursachen und Gegenmaßnahmen

Die Gründe, warum Menschen einen Kollegen mobben sind unterschiedlich. Häufig geht es um Eifersucht, Neid und den Kampf um den eigenen Arbeitsplatz. Eine spezielle Form des Mobbing ist das Bossing. Hier mobbt der Chef den Mitarbeiter. Das ist besonders gravierend, da der Vorgesetzte im Fall von Mobbing eigentlich ein Ansprechpartner sein sollte, bei dem Opfer Hilfe suchen können.

Fühlen Sie sich von einem oder mehreren Kollegen angegriffen oder werden beleidigt, versuchen Sie es zunächst mit einer Aussprache. Gerade im Anfangsstadium kann das helfen, denn manchmal sind es einfach nur kleinere Missverständnisse, die aus dem Weg geräumt werden müssen. Auch wenn Sie nicht selbst das Mobbing-Opfer sind, aber mitbekommen, dass ein Kollege von anderen gemobbt wird, versuchen Sie zunächst eine Aussprache einzuleiten. Nützt das nichts, sind die nächsten Schritte der Gang zum Vorgesetzten oder bei Bossing das Gespräch mit dem Betriebsrat. Bei schweren Fällen von Mobbing ist oft auch professionelle Hilfe, durch Psychologen oder professionelle Beratungsstellen, von Nöten. Scheuen Sie sich nicht diese aufzusuchen. Wenn selbst das nichts bewirkt, bleibt als letzte Konsequenz leider nur ein Arbeitsplatzwechsel.

Wir wünschen Ihnen stets ein gutes Arbeitsklima in entspannter Atmosphäre.