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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Saunieren – Wärmstens empfohlen

Die Sauna ist ein Ort der Entspannung. Hier verschwinden Hektik und Lärm des Alltags. Gleichzeitig werden durch das Schwitzen die Abwehrkräfte gestärkt sowie Herz und Kreislauf trainiert. Und ganz nebenbei wird die Haut frisch und rosig. Wen die Lust zu Saunieren packt, hat die Qual der Wahl. Es gibt verschiedene Saunavarianten. Wir stellen Ihnen einige Schwitzmethoden vor.

Sauna - Mehr als heiße Luft

Typisch für die klassische finnische Sauna sind eine Temperatur zwischen 80 bis 105 Grad Celsius und die geringe Luftfeuchtigkeit. In diesem heißen und trockenen Klima fließt schnell Schweiß. Durch unterschiedliche Etagen ist Saunieren in verschiedenen Temperaturzonen möglich: Je höher eine Bank, desto höher ist die Temperatur. Maximal sollten Sie drei Mal hintereinander für je 8 Minuten in die Saunakabine gehen, mehr würde den Körper zu sehr auslaugen. Zwischen den Durchgängen sind jeweils etwa 20 Minuten Ruhe und Abkühlung wichtig. Ein bis zwei Stunden nach dem Schwitzbad stellt sich eine angenehme Müdigkeit ein. Gehen Sie deshalb lieber abends in die Sauna.

Dampfbad bei hoher Luftfeuchtigkeit

Die Temperaturen im Dampfbad sind 40 bis 45 Grad Celsius warm. Dafür ist die Luftfeuchtigkeit von fast 100 Prozent wesentlich höher als in der klassischen Sauna. Im Dampfraum sitzt man 10 bis 15 Minuten auf den steinernen Bänken und entspannt. Zwei Gänge sind ausreichend. Zwischendurch müssen Sie sich abkühlen und ein Ruhepäuschen einlegen. Gerade bei trockenen Schleimhäuten, Hexenschuss und Rheuma ist ein Dampfbad eine Wohltat. Die feuchte Wärme sorgt für eine bessere Durchblutung.

Laconium – Entspannen wie die alten Römer

Das Laconium ist ein Schwitzbad, bei dem vom Fußboden, von den Wänden und Sitzbänken eine gleichbleibende Temperatur von ca. 55 bis 65 Grad Celsius ausgestrahlt wird. Nach rund 15 Minuten kommt der Körper ins Schwitzen. Die Wärmewirkung wird von ätherischen Ölen unterstützt. Das Laconium ist kreislaufschonend und kann deshalb bis zu einer Stunde dauern. Wie bei allen Saunaarten sollten Sie sich nach dem Laconium mit einem kalten Tauchbad oder einer kalten Dusche abkühlen und sich etwa 20 Minuten ausruhen.

Hamam – Wohlfühlen wie in „1001 Nacht“

Der Hamam ist ein Dampfbad. Sie legen sich auf einen großen, warmen Marmorblock, dem Nabelstein, und werden vom orientalischen Bademeister, dem Tellak, gut eingeseift und geknetet. Die orientalische Zeremonie endet mit warmen und kalten Wassergüssen, die den Kreislauf wieder in Schwung bringen. Nach dem Schwitzen wird im Ruheraum abgekühlt, weiter entspannt und türkischer Tee getrunken.

Sanft schwitzen im Sanarium

Das Sanarium ist wegen der relativ niedrigen Temperatur bis 60 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 40 % sehr kreislaufschonend und deswegen eine gute Alternative, wenn Sie die klassische Sauna zu heiß und das Dampfbad zu feucht finden. Ebenso ist das Sanarium für Sauna-Einsteiger geeignet. Ein Gang dauert etwa 20 Minuten. Manche Sanarien sind zusätzlich mit Farblichtern ausgestattet, die einen positiven Einfluss auf die Stimmung haben: Gelb muntert auf, Rot regt an, Blau entspannt und Grün wirkt beruhigend.


Rasulbad mit Heilerde

Das Rasulbad stammt ursprünglich aus Ägypten und ist eine Dampfbad-Variante. In einem Raum mit 40 Grad Celsius und geringer Luftfeuchtigkeit werden verschiedene Körperregionen mit unterschiedlichen Pflegeschlämmen aus Heilerde bedeckt. In einem kleinen runden Kräuterdunstraum (Rasul) werden diese Schlämme dann einmassiert. Das wirkt wie ein Peeling. Nach etwa 20 Minuten werden die Schlammreste abgeduscht und mit einem Handtuch wegfrottiert. Das Rasulbad verbessert die Hautdurchblutung, festigt und entschlackt das Gewebe und regt den Stoffwechsel an.

Probieren Sie aus, bei welcher Hitzekur Sie sich am wohlsten fühlen!