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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Was sich für Verbraucher 2013 ändert

Jedes Jahr aufs Neue müssen wir uns auf Änderungen einstellen. Das Wichtigste im Überblick!

Die Praxisgebühr ist weg

Neun Jahre nach ihrer Einführung wurde die Praxisgebühr zum 1. Januar 2013 abgeschafft. Für die Versicherten bedeutet das eine jährliche Entlastung von insgesamt knapp zwei Milliarden Euro, Ärzte und Krankenkassen müssen sich nun mit weniger Bürokratie herumschlagen.

Höhere Preise für Briefporto

Das Porto für Briefe, Buch- und Warensendungen ist teurer geworden. Der Standardbrief bis 20 Gramm kostet nun 0,58 Euro, also 3 Cent mehr als bisher. Beim Maxibrief steigt das Porto von 2,20 auf 2,40 Euro. Dagegen bleiben die Preise für Kompakt- und Großbriefe sowie für Postkarten unverändert. Wer seine alten Briefmarkenbestände aufbrauchen will, kann Ergänzungsmarken kaufen.

Rundfunkbeitrag für alle

Im Januar wurde die Rundfunkgebühr vom neuen Rundfunkbeitrag abgelöst. Der Rundfunkbeitrag wird unabhängig von der Anzahl der Geräte berechnet und schließt alle privaten Autoradios mit ein. Das bedeutet, jeder Haushalt muss 17,98 Euro überweisen, und zwar unabhängig davon, ob es dort überhaupt Fernseher, Radio und Computer gibt. Studenten und Empfänger von Sozialleistungen können sich wie bisher von der Zahlung befreien lassen.

Der Grundfreibetrag steigt

Der steuerliche Grundfreibetrag ist um 126 Euro auf 8.130 Euro im Jahr gestiegen. Das entspricht ungefähr dem verfassungsrechtlich festgelegten Existenzminimum. 2014 ist eine Anhebung um weitere 224 Euro vorgesehen.

Beitrag zur Rentenversicherung sinkt

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung sinkt von 19,6 % auf 18,9 %. Das ist der niedrigste Stand seit 1995. Arbeitgebern und Versicherten bringt das jeweils rund 3,1 Milliarden Euro im Jahr.

Mehr für die Pflege

Die Leistungen für die Pflege steigen: Demenzkranke und Alten-WGs erhalten mehr Unterstützung, außerdem gibt es für alle Pflegestufen mehr Geld. Wer eine private Pflegezusatzversicherung abschließt, bekommt seit Januar einen Zuschuss vom Staat. Der sogenannte „Pflege-Bahr“ beträgt 60 Euro im Jahr. Voraussetzung: Der Versicherte muss mindestens 120 Euro im Jahr an Beiträgen einzahlen. Für die Pflegereform müssen die gesetzlich Versicherten aufkommen: Der Beitragssatz steigt am Jahresanfang von 1,95 % auf 2,05 %, für Kinderlose sind es 2,3 %.


Neue Verdienstgrenzen für Mini-Jobber

Minijobber dürfen ab Januar monatlich 50 Euro mehr verdienen, also insgesamt 450 Euro, ohne Sozialabgaben zahlen zu müssen. Mit einer Ausnahme: Wer eine geringfügig entlohnte Beschäftigung erstmals im Jahr 2013 annimmt, muss Beiträge zur Rentenversicherung abführen. Es sei denn, man lässt sich von der Versicherungspflicht befreien.

Elektronische Lohnsteuerkarte ist da

Die Lohnsteuerkarte auf Papier ist endgültig passé. Ersetzt wird der farbige Karton durch die elektronische Lohnsteuerkarte (ELStAM). Damit können Arbeitgeber die Daten auf elektronischem Weg beim Bundeszentralamt einsehen: Lohnsteuerklasse, Kinderfreibeträge, Kirchenzugehörigkeit und sonstige Freibeträge. Auf dieser Basis wird die monatlich fällige Lohnsteuer berechnet. Achtung, es könnten sich Abrechnungsfehler eingeschlichen haben, schauen Sie sich also lieber noch einmal Ihre Abrechnung vom Januar an: Stimmt die Steuerklasse? Stimmen die Freibeträge?

Betreuungsgeld für Daheimgebliebene

Familien, die ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte geben, erhalten dafür ab August ein Betreuungsgeld. Monatlich werden 100 Euro gezahlt, vorausgesetzt die Kinder sind jünger als drei Jahre.

Neue Geldscheine

Die Europäische Zentralbank führt nach und nach neue Banknoten ein, die mit einem Speziallack überzogen sind und dadurch noch besser gegen Fälschung geschützt sein sollen. Den Anfang macht der neue Fünf-Euro-Schein, der ab Mai in Umlauf gebracht wird. Das Wasserzeichen und das Hologrammband am Geldscheinrand zeigen die griechische Mythenfigur Europa.


Der Führerschein für 15 Jahre

Ab diesem Jahr gibt es einen neuen Führerschein, um eine europaweite Einheitlichkeit zu erreichen. Führerscheine, die ab dem 19. Januar 2013 ausgestellt werden, gelten wegen der so genannten EG-Führerscheinrichtlinie nur noch 15 Jahre lang. Bereits erteilte Dokumente bleiben bis 2033 gültig. Danach müssen sie neu beantragt werden. Neue Prüfungen müssen aber nicht abgelegt werden.

Unterwegs mit dem Fernbus

Zug, Auto und Billigflieger haben eine neue Konkurrenz: Innerdeutsche "Greyhounds" haben jetzt freie Fahrt. Die Fernbusse dürfen auf Strecken, die länger als 50 Kilometer sind, regelmäßigen Linienverkehr zu günstigen Preisen anbieten.