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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Heilfasten – Frühjahrsputz für den Körper

Heilfasten werden einige positive Eigenschaften nachgesagt: Die innere Reinigung soll für die Verbesserung von Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden sorgen, der Körper wird von Schadstoffen befreit. Manch einer verwechselt allerdings den bewussten Verzicht mit einer Blitzdiät. Um überschüssige Pfunde loszuwerden, ist die Auszeit für Seele, Geist und Körper aber weniger geeignet, denn die meisten nehmen nach der Fastenkur schnell wieder zu.

Eines vorab: Fasten ist nicht für jeden geeignet. Nur gesunde, erwachsene Menschen können in der Regel ohne Bedenken eine Fastenkur in Eigenregie durchführen. Im Zweifel sollte immer der Arzt gefragt werden. Vor dem eigentlichen Start erfolgen zwei bis drei Entlastungstage, an denen Sie Ihren Körper langsam darauf vorbereiten, dass er bald so gut wie keine Energie mehr von außen zugeführt bekommt. Verzichten Sie in dieser Zeit auf Alkohol, Zigaretten und Kaffee, meiden Sie schwer verdauliche Speisen und greifen Sie zu frischem Obst und Gemüse.


Das Saftfasten

Beim Saftfasten werden nur Obst- und Gemüsesäfte getrunken. Auch stilles Wasser ist erlaubt. Bei der Auswahl der Obstsäfte sollten Sie die milderen Obstsorten wählen, etwa Birnen-, Trauben-, Pfirsich- und Mangosaft. Was sich für eine beschleunigte Entwässerung bewährt hat, ist eine Mischung aus zwei Esslöffeln Brennnesselsaft, zwei Esslöffeln Artischocke und vier Esslöffeln Kartoffelsaft.


Buchinger-Heilfasten

Bei der Buchinger-Methode wird im Wesentlichen auf feste Speisen verzichtet. Stattdessen stehen Säfte, Tees und Gemüsebrühen auf dem Speiseplan. Mineralwasser und Kräutertee dürfen während dem Fasten in beliebiger Menge getrunken werden, Saftschorlen und Brühe sind beschränkt. Wichtig bei der Buchinger-Methode ist das bewusste Essen – daher sollen Sie Flüssigkeiten mit dem Löffel essen und jeden Schluck bewusst „kauen“.


Franz Xaver Mayr-Fasten

Die Mayr-Fastenkur basiert im Wesentlichen auf der Einnahme von Milch und Milchbrötchen, die leicht verdaulich sind und den Körper nicht belasten. Morgens, mittags und abends gibt es ein in Milch eingeweichtes Brötchen oder ein Milchbrötchen. Die richtige Methode, wenn Sie sich mit dem völligen Verzicht auf feste Nahrung nicht anfreunden können und gerne Milch trinken.


Schroth-Kur

Bekannt, aber nicht empfehlenswert, ist die Schroth-Kur. Bei dieser Methode wechseln sich Trink- und Trockentage ab. An einem sogenannten Trockentag dürfen Sie alte Semmeln und Zwieback essen, aber nur wenig trinken. An einem Trinktag wird dann dafür wieder viel getrunken. Diese Fastenkur ist aus heutiger medizinischer Sicht nicht empfehlenswert!


Das Suppenfasten

Suppenfasten ist der bewusste Verzicht auf feste Nahrung. Im Vergleich zu anderen Methoden hat das Fasten mit Gemüsesuppen den Vorteil, dass sie satt machen und die Leistungsfähigkeit erhalten. Daher eignet sich Suppenfasten für alle Abnehmwilligen, die ihren Körper entschlacken, dabei aber nicht hungern wollen. Gut geeignet für die Suppe sind Brokkoli, Kohl und anderes Gemüse, das Bitterstoffe enthält. Frisch gepresste Säfte, Tee und Wasser unterstützen das Fasten. Wer Wert auf warme Mahlzeiten legt, macht mit dieser Methode nichts falsch.

Gut zu wissen: Fasten bedeutet eine große Umstellung. Vor allem in den ersten Tagen kann es sehr anstrengend sein und zu Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen führen. Die Beschwerden klingen nach drei Tagen ab. Generell gilt: Beim Heilfasten sollten Sie jede körperliche Anstrengung vermeiden. Und ist die enthaltsame Zeit vorbei, sollten Sie sich nur langsam fester Nahrung annähern und einige sogenannte Aufbautage einhalten. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich wieder an feste Nahrung zu gewöhnen.