Kontakt und Service

Swiss Life Service-Center

Tel.: 089 - 38 109 - 11 28
E-Mail: info@swisslife.de

Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Ohne Worte – Das ABC der Körpersprache

Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Tatsächlich kann der Körper verräterisch sein und unsere wahren Gedanken und Gefühle preisgeben. Gerade im Job ist es von Vorteil, sein Gegenüber richtig einzuschätzen und auch sein Verhalten zu kontrollieren. Im Folgenden verraten wir Ihnen, was einige Verhaltensweisen bedeuten können – mit Betonung auf „können“:

Die Augen

  • Weit geöffnete Augen bedeuten, dass Ihr Gegenüber aufmerksam und interessiert ist.
  • Wird der Blick kurz abgewandt, will Ihr Gegenüber sich konzentrieren und stellt sich das eben Gesagte vor.
  • Senkt der andere den Blick oder schaut demonstrativ weg, hat er kein Interesse an einem Gespräch.
  • Häufiges Blinzeln steht für Unsicherheit.
  • Werden die Augen zusammengezogen, deutet es auf Skepsis hin.


Die Nase

  • Das Naserümpfen deutet auf Unzufriedenheit hin.
  • Wird die Nase beim Sprechen gerieben und die Blickrichtung ständig gewechselt, weicht die Person Ihnen aus. Es kann ein Anzeichen fürs Lügen, aber auch für Verlegenheit sein.
  • Berührungen der Nase mit dem Finger drücken Konzentration aus, können jedoch auch Bedenken andeuten.

Der Mund

  • Ein weit geöffneter Mund steht für Staunen, Überraschung oder auch Überforderung.
  • Wirkt der Mund verkniffen, hat sich die Person verschlossen.
  • Ist jemand sauer, wandern die Mundwinkel nach unten.
  • Wird die Hand vor den Mund gehalten, soll etwas verborgen oder Gesagtes zurückgenommen werden. Diese Person ist sich unsicher.

Der Oberkörper

  • Ein nach vorne geneigter Oberkörper signalisiert Interesse und Annäherung.
  • Ein zurückgeneigter Oberkörper kann als Rückzug, Desinteresse und Flucht interpretiert werden.
  • Wird der Oberkörper vom Gegenüber abgewendet, aber das Gesicht demjenigen zugewendet, werden gleichzeitig Interesse und Missachtung signalisiert. Dieses Verhalten wird auch als „den anderen schneiden“ bezeichnet.

Arme und Hände

  • Offene Handflächen signalisieren Offenheit und Ehrlichkeit des Gegenübers.
  • Befinden sich die Hände hinter dem Rücken, signalisiert das Zurückhaltung.
  • Eine geballte Faust zeigt Aggression.
  • Sind die Hände in den Taschen, möchte die Person ihre Absichten nicht offenlegen. Es kann aber auch ein Zeichen von Gleichgültigkeit oder Unsicherheit sein.
  • Gefaltete Hände suggerieren deutliche Überlegenheit.
  • Wer mit den Fingern herumspielt, signalisiert Desinteresse, Unkonzentriertheit oder Nervosität.
  • Das Händereiben deutet auf Selbstzufriedenheit hin.
  • Nachdenklichkeit, Erschöpfung oder Langeweile strahlt man aus, wenn der Kopf auf die Hände gestützt wird.
  • Zum Spitzdach geformte Hände signalisieren Überheblichkeit und wehren gleichzeitig gegen Einwände ab.
  • Verschränkte Arme sind eine Verschlusshaltung. Die Person will sich schützen oder erst einmal den anderen auf Abstand halten.
  • Nachdenklich oder zufrieden sind Menschen, die sich das Kinn reiben.

Der Händedruck

  • Fasst jemand bei der Begrüßung fest an den Unterarm oder den Ellenbogen des anderen, will er diesen im wahrsten Sinne des Wortes im Griff haben. Es ist eine deutliche Dominanzgeste.
  • Wenn sich nur die Finger und Ränder der Hände berühren, die Handmitte aber einen Hohlraum bildet, stehen sich diese beiden Menschen sehr kritisch gegenüber.
  • Wertschätzung wird signalisiert, wenn jemand die Hand des anderen nimmt und gleichzeitig mit der anderen Hand nach dem Oberarm desjenigen greift. Der Oberarmtätschler mag sein Gegenüber.

Die Beine

  • Wer breitbeinig und gerade steht, ist selbstbewusst und sicher.
  • Eine leicht gespreizte Beinstellung symbolisiert, dass die Person ihren Standpunkt behaupten will.

Das Thema Körpersprache ist sehr spannend und umfangreich. Wer sich detaillierter mit der nonverbalen Kommunikation beschäftigen möchte, findet zahlreiche Literatur oder kann einen Kurs an der Volkshochschule belegen.