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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Mit Hausmitteln gegen Erkältung und Co.

Nicht nur im Winter müssen wir uns mit allerlei kleinen Wehwehchen rumärgern: Durchfall, Halsschmerzen, eine Erkältung und vieles mehr sorgen oft dafür, dass wir uns nicht so richtig wohl in unserer Haut fühlen. Doch viele wollen wegen solcher „Lappalien“ nicht gleich zum Arzt gehen oder zu Medikamenten greifen. Hausmittel, auf die schon Oma und Opa vertrauten, sind bei kleineren Beschwerden oft gute Alternativen zur Chemie.

Erkältung

Bei einer typischen Erkältung, genauer gesagt dem grippalen Infekt, hilft eigentlich nur eines: Auskurieren. Mit ein paar Maßnahmen können Sie allerdings die typischen Beschwerden wie eine laufende oder verstopfte Nase, Fieber oder Gliederschmerzen lindern. Generell gilt: Nehmen Sie möglichst viel warme Flüssigkeit, z.B. Tee oder Suppe, zu sich. Das verflüssigt Schleim und Sekret, und hilft so gegen eine verstopfte Nase sowie beim Abhusten. Wahre Wunder wirkt eine selbst zubereitete Hühnerbrühe. Für die Brühe erhitzen Sie ein Suppenhuhn zusammen mit Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Karotten, Petersilie) in Gemüsebrühe und lassen das Ganze eineinhalb Stunden köcheln. Anschließend geben Sie gekochte Suppenudeln und klein geschnittenes Fleisch in die fertige Suppe. Die Inhaltsstoffe der Hühnersuppe wirken antibakteriell und auch die Körpertemperatur wird leicht erhöht, wodurch Gliederschmerzen gelindert werden können. Ein weiteres bewährtes Mittel ist Inhalieren mit heißem Wasserdampf und Zusätzen wie Kochsalz, Salbei oder Eukalyptus. Das befeuchtet die gereizten Nasenschleimhäute und hilft ebenfalls, Schleim zu lösen.

Bei Fieber helfen nach wie vor die allseits bekannten Wadenwickel. Durch die mit kaltem Wasser befeuchteten und um die Waden gewickelten Tücher lassen sich die überhöhte Köpertemperatur deutlich verringern. Allerdings sollten Sie diese Methode nicht länger als 20 Minuten anwenden, da der Körper sonst zu sehr ausgekühlt wird.

Halsschmerzen

Bei einer Erkältung sind meistens auch Halsweh und Heiserkeit nicht weit. Schuld daran ist häufig eine Infektion der Atemwege. Hier wirken Halswickel oft Wunder: Ein feuchtes oder mit Quark bestrichenes Tuch um den Hals hilft, wenn Sie ein heißes oder brennendes Gefühl im Hals haben und an Schluckbeschwerden leiden. Wenn Sie es lieber warm haben, können Sie das Tuch auch mit weichgekochten Kartoffeln oder Zwiebeln bestreichen. Wichtig ist auch, die Schleimhäute feucht zu halten. Salbei und Kamille wirken entzündungshemmend und können entweder als Tees getrunken oder als Gurgellösung verwendet werden. Schwarze Johannisbeeren und Brombeeren helfen ebenfalls und sind nebenbei auch noch reine Vitaminbomben. Püriert und mit Wasser verdünnt ergeben sie einen äußerst schmackhaften Saft.

Durchfall

Durchfall ist in der Regel eine Art „Reinigungslauf“ für den Darm, wenn Sie beispielsweise ein bestimmtes Nahrungsmittel nicht vertragen. Er kann aber auch Anzeichen einer Infektion oder einer Lebensmittelvergiftung sein. Verdonnern Sie sich bei einem Durchfall erst einmal zum Fasten beziehungsweise zu Schonkost. Da der Darm ja schädliche Stoffe loswerden will, hilft es nicht, ihn mit stopfenden Lebensmitteln daran zu hindern. Wichtiger als Essen ist während eines Durchfalls allerdings das Trinken, da Sie sonst zu viel Wasser ausscheiden und dehydrieren können. Außerdem werden wichtige Mineralstoffe ausgespült. Gut helfen hier stilles Wasser und Tee, sowie spezielle Elektrolytlösungen, um den Mineralstoffhaushalt wieder auszugleichen. Letztere können Sie auch einfach selbst herstellen, indem Sie einen Liter abgekochtes Wasser mit vier Esslöffeln Zucker und einem Teelöffel Salz vermischen. Verzichten sollten Sie allerdings auf stark gezuckerte und kohlensäurehaltige Getränke. Wenn Sie nicht komplett auf Nahrung verzichten möchten, können Sie selbst gemachte Gemüsebrühe, geriebene Äpfel oder Zwieback zu sich nehmen. Pürierte Bananen, Kartoffeln und gekochtes Gemüse eigenen sich als Wiederaufbaukost, wenn Sie das Schlimmste überstanden haben. Meiden sollten Sie während eines Durchfalls Milch- und Getreideprodukte.

Es müssen also nicht immer gleich Medikamente sein. Doch Vorsicht: Wenn sich die Beschwerden nach ein paar Tagen nicht bessern oder Sie bei Durchfall sogar Schleim oder Blut im Stuhl feststellen, sollten Sie trotzdem unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Kommen Sie gesund durch den Winter!