Die skurrilsten Jobs der welt

Manchmal lesen wir von exotischen Berufsbezeichnungen und wundern uns – gibt es diesen Job wirklich? Kaum zu glauben, womit so mancher sein Geld verdient. Beamter & Co. sind passé.

Feelgood-Manager

Dieser Manager ist wahrlich ein Exot in der Management-Welt. Er sorgt dafür, das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu steigern und hilft somit, das Arbeitsumfeld positiv zu gestalten und zu beeinflussen. Denn um das zu erreichen, muss natürlich einiges getan werden. Dafür organisiert der Feelgood-Manager beispielsweise gemeinsame Teamaktivitäten wie in der Mittagspause miteinander Sport zu treiben oder auch nach der Arbeit zusammen ins Kino oder Theater zu gehen. Auch wenn es mal zu Konflikten unter Kollegen kommen sollte, ist es die Aufgabe dieses Managers, ein offenes Ohr zu haben und zwischen den Mitarbeitern zu vermitteln. Außerdem stehen alljährliche Betriebsausflüge ganz oben auf dem Programm des Feelgood-Managers. Diese stärken den Zusammenhalt und das Wir-Gefühl. Manche Führungskräfte glauben daran, mit solchen Exoten in ihrem Unternehmen den Spaß an der Arbeit zu steigern und folglich kontinuierlich gute Leistung zu bekommen. Frei nach dem Motto „Feel good and work good – wer sich wohlfühlt und gerne ins Unternehmen kommt, leistet gute Arbeit.“

Aktensortierer

Wer kennt das nicht: Die Unterlagen auf dem Schreibtisch stapeln sich turmhoch und es ist einfach keine Zeit, Ordner oder ein gutes System anzulegen. Dafür gibt es in manchen Unternehmen bereits einen eigens dafür zuständigen Kollegen: den Aktensortierer. Dieser heftet Unterlagen ab und sorgt für Ordnung am Arbeitsplatz. Bei diesem Job ist es von Vorteil, zuverlässig und konzentriert zu arbeiten, denn schnell können wichtige Dokumente falsch abgelegt sein. Wo diese dann zu finden sind, sollte der Aktensortierer im Ernstfall ebenfalls wissen. Eigentlich erinnert dieser Job an den eines Bibliothekars: Akten sortieren, übergeordnetes System anlegen und thematisch darunter gleiche Gruppen bilden. Deswegen ist eine schnelle Auffassungsgabe nützlich und ein wahres Organisationstalent kann vor zu viel Chaos bewahren. Gar nicht so banal, wie der Name vermuten lässt, aber deswegen umso kurioser!

Der Schlangensteher

Selbst in Warteschlangen anstehen bis man an der Reihe ist? Das war einmal, denn nun gibt es professionelle Schlangensteher! Kurz bevor dieser die Kasse erreicht, ruft er den Auftraggeber umgehend an und lässt ihn vor sich in die Reihe der Wartenden. Ein Konzept aus den USA, welches vielleicht schon bald auch zu uns kommen könnte. Dieses Modell ermöglicht es nämlich, besonders lange Wartezeiten zu verkürzen und einen anderen übernehmen zu lassen, beispielsweise an Ticketverkaufsstellen für Konzertkarten. Ein skurriler Service, der sich aber auch bei spannenden Neuerscheinungen aus der Elektronikbranche anbietet, denn hier sind die Schlangen bekanntermaßen immer besonders lang. Um in Zukunft einer der ersten zu sein, bietet dieser Dienst die Möglichkeit, strategischer zu handeln. Natürlich erscheint das ziemlich unkonventionell und kann mit einem Augenzwinkern betrachtet werden, aber Geld lässt sich mit diesem Job trotzdem verdienen.

Wir wünschen viel Spaß bei der Erkundung weiterer, kurioser Jobs – vielleicht ist das nächste, berufliche Ziel schon bald skurriler als gedacht!