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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Pfifferling, Champignon & Co. – so klappt’s mit dem Pilze sammeln

Im Herbst haben Pilze Hochsaison. Nicht nur im Supermarkt gibt es sie in verschiedenen Variationen, auch Sammler in der Natur werden fündig. Wenn Sie sich auf Pilzjagd in den Wald begeben möchten und neu auf diesem Terrain sind, sollten Sie sich im Voraus ausführlich informieren.

Die richtige Ausrüstung

Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind beim Pilzesammeln im Wald Pflicht. Auch ein Navigationssystem, Handy mit GPS oder Kompass können hilfreich sein, falls Sie eine schlechte Orientierung haben oder sich auf sehr großem Gelände bewegen. Für das Abschneiden der Pilze, nehmen Sie am besten ein scharfes Küchen- oder Taschenmesser mit. Denn Pilze sollten immer geschnitten und nie ausgerupft werden, da letzteres das Geflecht im Boden zu sehr beschädigen würde. Außerdem ist es empfehlenswert, einen kleinen Pinsel mit harten, kurzen Borsten im Gepäck zu haben, um den größten Schmutz direkt entfernen zu können. Transportieren sollten Sie die Pilze unbedingt in einem luftigen Korb, da manche Sorten in luftdichten Tüten schnell zu schimmeln anfangen.

Die Guten ins Körbchen, die Schlechten stehen lassen

Generell sollten Sie nur die Pilze ernten, bei denen Sie auch wirklich sicher sind, dass sie essbar sind. Die bekanntesten Speisepilze sind Stein- und Maronenpilze, Pfifferlinge und Champignons. Aber Vorsicht: Der Champignon wird oft mit dem hochgiftigen Knollenblätterpilz verwechselt. Von schimmeligen, zerfressenen und bereits ausgezupften Pilzen sollten Sie Abstand nehmen. Auch alte Pilze haben im Sammelkorb nichts zu suchen, da sie ungenießbar sind. Diese erkennen Sie beispielsweise an einem nach oben stehenden Hutrand, dunklen Verfärbungen an der Röhrenschicht oder den Lamellen sowie einer weichen Konsistenz. Da Pilze nicht lange haltbar sind, sollten Sie aus Ihrem Fund am besten noch am selben Tag ein leckeres Gericht zaubern. Wichtig dabei ist, dass Sie die Pilze gut durchgaren und niemals roh verzehren.

Hilfsmittel Buch, App und Führungen – was ist sinnvoll?

Ein Pilzbuch kann dabei helfen, verschiedene Pilzarten zu bestimmen. Sie sollten sich aber nie voll und ganz nur auf die Abbildung in Büchern verlassen. Vor allem nicht, wenn diese schon älter sind. Die Informationen können schon überholt sein und heute als giftig geltende Pilze noch als essbar deklariert sein. Mittlerweile gibt es auch nützliche Apps für das Smartphone, die bei der Pilzbestimmung unterstützen. Wenn Sie aber selbst eher unerfahren sind, ist es empfehlenswert, sich mit einem Pilzexperten auf den Weg zu machen. Die richtigen Pilze zu erkennen, einzuordnen und die Art zu bestimmen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel Erfahrung und Know-how bedarf. Wenn Sie persönlich keinen Pilz-Profi kennen, können Sie sich auch an eine Volkshochschule wenden. Dort werden beispielsweise Pilztouren angeboten. Auch bei sogenannten Pilzberatungsstellen können Sie die gesammelten Exemplare vorlegen, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob sie essbar sind.

Wir wünschen viel Spaß beim Sammeln und Genießen.