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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Skurril, komisch & kurios – „andere Länder, andere Sitten“

Der Urlaub steht kurz bevor und es wird schon fleißig im Reiseführer geblättert. Neben Preisen für Restaurants und Ausgehtipps finden sich auch einige Anleitungen zum Verhalten im fremden Land. Im Zielland geltende Gesetze sind häufig auch in Katalogen und Broschüren aufgeführt und können bei Lesern ein vergnügtes Schmunzeln auslösen. Gibt es diese Verordnung tatsächlich? Besonders in den USA sind viele Paragraphen der einzelnen Bundestaaten Relikte aus einer längst vergangenen Zeit. Erst auf den zweiten Blick zeigt sich, dass viele Regelungen ja doch ein sinnvolles Ziel verfolgen.

USA: Rudimente einer jungen Geschichte

Wer in die USA reist, erfüllt sich häufig einen lang gehegten Traum. Doch hätten Sie gedacht, dass falls Sie eine Frau und ledig, geschieden oder verwitwet sind, an Sonn- und Feiertagen in Florida nicht Fallschirm springen dürfen? Wenn Ihnen der Adrenalinkick ohnehin viel zu aufregend ist, werden so manche Damen unter Ihnen diese Regelung sowieso dankend abnicken. Auch Alaska hält einige kuriose Gesetze bereit. Eines davon verbietet es, Elche betrunken zu machen oder lebend aus Flugzeugen zu schubsen. Wer sich das ganz oben auf seiner To-Do-Liste notiert hat, kann das also gleich wieder streichen. Auch in der Kleinstadt Province auf Rhode Island ist es gesetzlich untersagt, einem Kunden sonntags zwei Utensilien zusammen zu verkaufen: Zahnpasta und eine Zahnbürste. Den tiefen Sinn hinter dieser Regelung zu erkennen, dürfte etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Sollte die Reise aber doch eher nach New York und den Stadtbezirk Brooklyn gehen, wird es tierisch komisch. Wer in Kontakt mit einem Esel kommt, darf diesen nicht in einer Badewanne schlafen lassen. I-ah, wenn das mal nicht skurril ist!

Großbritannien: Better safe than sorry

Wenn die bevorstehende Reise ins „United Kingdom“ geht, können sich Urlauber auf Fish & Chips und die berühmte „Tea Time“ freuen. Sollte das Londoner U-Bahnnetz als Transportmittel mal nicht in Frage kommen, kann ein Taxi den Service übernehmen. Aber seien Sie beim Einladen Ihrer Koffer oder Tüten auf eines gefasst: Per Gesetz muss jeder Taxifahrer einen Heuballen im Kofferraum mitführen. Kurios, aber wahr. Wenn es Ihnen eher die schottischen Gefilde angetan haben, dann ist der Süßwassersee Loch Ness sicher ein Punkt auf Ihrer Liste der Sehenswürdigkeiten. Aber Achtung: „Nessy“, das Seeungeheuer von Loch Ness (falls existent), steht per Gesetz unter Naturschutz. Bevor Sie sich Ärger einhandeln, schicken Sie lieber eine Postkarte an die Zuhausegebliebenen. Dabei sollten Sie eines nicht vergessen: Die Queen ist sicherlich „not amused“, wenn eine Briefmarke mit ihrem Ebenbild kopfüber aufgeklebt wird. Das ist in UK nämlich verboten.

Deutschland: Good old Germany

Sollte es in diesem Jahr ein Ausflug oder Urlaub in Deutschland sein, gibt es auch hierzulande kuriose Regelungen. Beispielsweise auf der Nordseeinsel Helgoland. Hier ist das Radfahren verboten. Wer sich nicht dran hält, kann schnell zur Kasse gebeten werden. Die Imker unter Ihnen wird es interessieren, dass Ihr Bienenschwarm herrenlos wird, sobald Sie ihn nicht unverzüglich verfolgen oder die Verfolgung ganz einstellen. Das wäre ziemlich schade, denn während Ihrem „Einfangversuch“ ist es Ihnen ausnahmsweise erlaubt, fremde Grundstücke zu betreten. Wer Biene Maja & Co. lieber nicht an Dritte verlieren will, sollte also beim nächsten Fluchtversuch des Schwarms die Beine in die Hand nehmen. Auch in Deutschland gibt es für das Autofahren ähnlich skurrile Regelungen wie in Großbritannien: Die Straßenverkehrsordnung gibt an, dass Nacktfahren an sich erlaubt ist, aber nicht, unbekleidet das Fahrzeug zu verlassen. Das kann ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro bedeuten. Also besser auch hierzulande konzentriert den Gesetzesurwald durchforsten, um keine Strafen zu riskieren.

Wir wünschen ihnen einen komplikationslosen Urlaub!